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2012
USA 2009, Science-Fiction, FSK ab 12 Jahren
am 22.11.2009 von
robert.sch (16), Redaktion Gauß Gymnasium, Film-Kritik
Bewertung: 10 von 10 Sternen
2012 ist ein Science-Fiction-Film, der in die Zukunft ins Jahr 2012 blickt und die schlimmste Naturkatastrophe zeigt, die auf der Erde passieren kann.
2009: Die US-Regierung erfährt von einer schlimmen Naturkatastrophe, die am 21.Dezember 2012 die ganze Erde zerstören soll. Nun muss möglichst schnell ein Rettungsplan entworfen werden. Jackson Curtis unternimmt einen Familienausflug in den Yellowstone-Park mit seinen Kindern. Dabei begegnet er Charlie Forst, einem Wissenschaftler, der alle Anzeichen für das Ende der Welt festhält. Bald darauf beginnen, die Straßen in Los Angeles aufzubrechen. Nun muss er den Kampf gegen die bevorstehende Naturkatastrophe aufnehmen. Auf der ganzen Welt herrscht helle Aufregung, alle Menschen versuchen, sich vorzeitig in Sicherheit zu bringen. Viele nehmen Helikopter und Flugzeuge. So auch Jackson, seine Kinder, seine Ex-Frau und ihr Geliebter. Mit einer Limousine fliehen sie vor den aufbrechenden Straßen zum Flughafen.
In den USA hat man inzwischen drei Archen gebaut, um viele Menschen unterzubringen und vor dem bitteren Tod zu schützen. Als die halbe Erde bereits vollkommen zerstört ist, ist eine gewaltige Flutwelle mit einer Höhe von über 1,5 km im Anmarsch.
Das Haupttor einer Arche kann wegen eines festklemmenden Kabels und Personen im Hydraulikbereich nicht ganz geschlossen werden. Die Flutwelle kommt und setzt die Arche zur Häfte unter Wasser. Jackson riskiert sein Leben und schwimmt zum Haupttor, denn die Arche droht, den Mount Everest zu rammen und in dem Fall würden sie alle sterben, weil die Arche diesen Aufprall nicht aushalten würde und die Maschinen können nur gestartet werden, wenn alle Tore geschlossen sind. In letzter Sekunde schließt sich das Haupttor. Die Maschinen können gestartet werden, der Aufprall am Mount Everest ist glimpflich und recht sanft verlaufen. Alle sind gerettet. In der Zwischenzeit haben viele andere Menschen versucht, sich per Flugzeug zu retten, doch viele Flugzeuge sind wegen Triebwerks-Ausfällen abgestürzt. Alle Geretteten müssen ihr Leben in Afrika weiterführen, weil Afrika durch die Erdplattenverschiebung das "Dach der Erde" ist und als einziger Kontinent nicht komplett zerstört wurde.
2012 enthält teilweise sehr lustige Stellen, aber bleibt die gesamte Zeit über sehr spannend und handelt von der schlimmsten Naturkatastrophe der Erde. Trotzdem fällt er unter die Kategorie Science-Fiction. Glaubwürdig ist an diesem Film nichts, alles ist weit hergeholt. Schon das Hauptereignis, die schwere Naturkatastrophe mit dem Schmelzen des Erdkerns ist völlig realitätsfremd. Trotzdem ist 2012 ein Film, der womöglich viele Menschen in Angst und Schrecken versetzt, die das alles glauben. Ein sehr positiver Punkt ist, dass der Film nicht die gesamte Zeit über ernst ist, sondern auch teilweise, wie schon gesagt, komödienartige Stellen enthält, was bei einer Länge von 158 min. meiner Meinung nach nicht fehlen sollte.
2012 ist in jedem Fall weiterzuempfehlen.
Fazit: Es ist erschreckend, dass sich die NASA bereits äußern musste, dass dieser Film völlig realitätsfremd ist, weil es doch viele Menschen gibt, die Angst bekommen und wirklich den 21.12.2012 als Apocalypse anpeilen.
Trotz allem ist er für Fans von Action und Spannung genau das Richtige und wird durch die vielen Geschehnisse auf die lange Laufzeit auch nicht langweilig.
USA 2009
Science-Fiction
Regie: Roland Emmerich
Darsteller: John Cusack, Amanda Peet, Thandy Newton, Oliver Patt, Woody Harrelson, Danny Glover, Morgan Lilly, Jimi Mistry, Chiwetel Ejiofor, George Segal, John Billingsley, Patrick Beauchau, Beatrice Rosen, Thomas McCarthy, Anna Mae Routledge, Chin Han
FSK: ab 12 Jahren
Laufzeit: 158 Min.
Gütesiegel:
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80 von 90 Punkten insgesamt
Schauspiel
Thema
Emotion (2-fach)
Filmgestaltung
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Verständlichkeit
Gewalt
Sonstiges (ohne Wertung)
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