Das Schicksal ist ein mieser Verräter

Das Schicksal ist ein mieser Verräter

2012

am 26.03.2019 von LillivZ (12), Redaktion Gelsenkirchen, Buch

Dein Gesamturteil: 10 von 10 Punkte

Mit Gefühlen umgehen, obwohl man weiß, dass man nicht mehr lange Zeit hat....

Hazel Grace Lancaster, 16 Jahre alt, leidet seit drei Jahren an Lungenkrebs. Sie selbst kommt damit klar, dass sie nicht mehr lange leben wird, aber ihre Mitmenschen wohl nicht. Sie hat sehr wenig Freunde und wird deshalb von ihrer Mutter gezwungen zu einer Selbsthilfegruppe, in der viele gleichaltrige krebskranke Kinder sind, zu gehen, um nicht die ganze Zeit im Haus zu bleiben. Bei einem Treffen lernt sie den sympathischen Jungen Augustus "Gus" Waters kennen, mit dem sie immer mehr Zeit verbringt. Gus organisiert eine Reise nach Amsterdam, damit Hazel den Autor ihres Lieblingsbuches, Peter van Houten, fragen kann, wie das Buch ausgeht, weil es auch von einem Krebskranken Mädchen handelt und es mitten im letzten Satz endet. Als die beiden dann bei van Houten sind, werden sie mächtig enttäuscht, weil sich rausstellt, dass van Houten ein Alkoholiker ist. Trotzdem macht Gus diese Reise zu Hazels schönstem Erlebnis. Für Hazel ist alles perfekt, bis Gus ihr gesteht, dass er einen schlimmen Gehirntumor hat.

Dieser Abschnitt ihres Lebens war der schönste und den wird sie wohl nach dem Tod immer noch in Erinnerung behalten.

Das Buch ist ganz anders als man denkt, wenn man hört, dass es um ein Krebskrankes Mädchen geht. Es geht nicht um das Kämpfen, ums Überleben und Sterben am Ende, sondern um den schönsten Abschnitt des Lebens der Hazel Grace. In dem Buch sind nicht nur traurig Szenen, es werden vielmehr die schönen Sachen betont, die Hazel noch erleben darf. Und das ist auch im wirklichen Leben so. 

Fazit

Dieses Buch ist nahe an der Genialität

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