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Die Geschichte vom Brandner Kaspar

Deutschland 2008, Komödie, ab 6 Jahren

am 11.11.2008 von alexander.sch (15), Redaktion Gelsenkirchen, Film

Dein Gesamturteil: 5 von 10 Punkte

Eine klassische bayerische Sage in einer durchschnittlichen Verfilmung...

Brandner Kaspar (Franz Xaver Kroetz) lebt in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Neben seinem Beruf als Büchsenmacher verdient er noch etwas Geld durch Wilderei.

In seinem 69. Lebensjahr besucht ihn der Tod (bayerisch: Boanlkramer) um ihn zu sich zu holen. Jedoch weigert sich Brandner Kaspar und versucht, sich aus der Situation herauszureden, was ihm schlussendlich nicht gelingt. Darauf hin äußert er seinen "letzten" Wunsch: Er möchte gemeinsam mit dem Boanlkramer (Michael Bully Herbig) noch einen Schnaps trinken. Doch aus einem Schnaps werden mehrere und der Boanlkramer ist letztlich betrunken. Danach spielen der Brandner und der Boanlkramer Karten, wobei der Brandner ihn betrügt und sein Leben um 21 Jahre verlängert.

Als jedoch der heilige Petrus mitbekommt, dass der Boanlkramer den Brandner Kaspar nicht mitgenommen hat, gerät jener in Schwierigkeiten. Nun muss er den Brandner Kaspar dazu bringen, doch noch mit ihm mitzukommen. Um dies durchzusetzen, nimmt er ihn für eine kurze Zeit mit in den Himmel, damit er sehen kann was ihn erwartet…

Die Geschichte vom Brandner Kaspar ist ein Heimatfilm, der nicht nur in Bayern und teils auch in Österreich gedreht, sondern auch in bayrischem Dialekt eingesprochen wurde. Die Verständlichkeit des Films ist dadurch dezimiert, denn nur wenige Sätze sind in Hochdeutsch. Die Musik ist ebenfalls an ihre bayerische Umgebung angepasst.

Auch wenn der Film versucht witzige Dialoge zu erzählen, scheitert das entweder daran, dass sie im Endeffekt nicht lustig sind oder dass man sie sprachlich nicht versteht. Das einzig wirklich Gelungene an diesem Film sind die Drehorte des Films: die Alpen. Ebenso vermitteln die Schauspieler ihren Film gut, trotz leichter Probleme mit der bayrischen Sprache, hätten aber auch noch mehr Leistung zeigen können.

Fazit

Die Verfilmung einer bayerischen Sage, die für Nicht-Bayern unverständlich ist und teils einfach nur schlecht gemacht wurde.

Gütesiegel

28 von 100 möglichen Punkten

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