Kinovorhang cferda 01

Get Out

USA 2017, Thriller, ab 16 Jahren

am 18.05.2017 von Dominik.M (18), Redaktion Münster, Film

Dein Gesamturteil: 8 von 10 Punkte

Der Afro-Amerikaner Chris lernt die Eltern seiner weißen Freundin und die negativen Folgen von Hypnose kennen.

Der farbige Fotograph Chris und seine weiße Freundin Rose sind mittlerweile seit fünf Monaten ein Paar und  fahren nun zu Roses Eltern aufs Land. Chris hat allerdings berechtigte Sorgen dabei, da die Eltern von Rose nichts von seiner Afro-Amerikanischen Herkunft wissen und will erst nicht fahren. Doch seine Freundin Rose versucht, ihn davon zu überzeugen, da ihre Eltern sehr aufgeschlossen und tolerant gegenüber farbigen Menschen seien. Daraufhin lässt sich Chris davon überzeugen, doch zu fahren, allerdings bemerkt er relativ schnell das etwas nicht stimmt, als er bei Roses Eltern ankommt. Auf dem Anwesen arbeiten farbige Menschen und benehmen sich ganz und gar nicht natürlich. Dies versucht er allerdings zu ignorieren und fängt an, sich mit ihren Eltern zu unterhalten. In dem Gespräch erfährt er, dass Roses Mutter eine Hypnosetherapeutin ist und ihm dabei helfen will, seine Zigarettensucht zu kontrollieren. Doch Chris lehnt dankbar ab. Als dann am Tag darauf überraschend auch noch die komplette Verwandschaft von Rose auftaucht, ist er komplett verwirrt, denn unter den Verwandten ist auch ein alter Bekannter von ihm. Doch als Chris sich ihm vorstellt, erkennt er ihn gar nicht mehr wieder und verhält sich, so wie viele andere Farbige auf dem Anwesen, höchst merkwürdig. Daraufhin telefoniert er mit seinem Freund, welcher bei der Flughafen-Sicherheitskontrolle arbeitet, ob er sich noch an ihn errinnern kann. Dieser bejaht und sagt, dass er eigentlich vor Jahren verschwunden ist und Chris solle ihm doch bitte ein Foto schicken. Dies versucht Chris dann auch, allerdings hat er dabei vergessen das Blitzlicht auszuschalten und der Fotografierte kriegt einen Wutausbruch und versucht Chris zu warnen. Dieser ist allerdings zu perplex zum reagieren und Roses Vater greift ein. Roses Vater nimmt den Eskalierenden zur Seite und führt ihn ins Haus. Kurzdarauf kommen beide wieder raus und der zuvor noch wütende junge Mann wirkt wie in Trance. In der Nacht fragt Chris dann Rose über die Situation aus, doch sie gibt vor nichts davon zu wissen. Höchst beunruhigt macht sich Chris auf den Weg nach draußen um eine zu Rauchen. Als er dann wieder zurückkommt trifft er auf die Mutter von Rose, welche ihn hypnotisiert und das Unheil nimmt seinen Lauf.

Ein sehr guter Film mit einer einzigartigen Storyline und einem guten Plottwist. Neben den visuellen Effekten überzeugen dabei auch die Charaktere, welche mit einem sehr aufwendigen Background ausgeschmückt sind und viele Überraschungen zulassen durch verschiedene Charakterzüge, welche auf dem ersten Blick von den Personen nicht zu erwarten sind. Zudem wird auch darauf wertgelegt, dass die Zuschauer im Nachhinein über den Film nachdenken, da oftmals auf eine interessante Art und Weise bestimmte Aspekte der Handlung beleuchtet werden.

Fazit

Ein durchaus sehenswerter Film mit einem guten Spannungsbogen und unerwarteten Plottwists. Zudem nimmt sich der Film selbst nicht so ernst und erlaubt sich hier und da den einen oder anderen Witz, welcher dazu beiträgt, die Story an manchen Stellen aufzulockern.

Gütesiegel

79 von 100 möglichen Punkten

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