King Arthur: Legend of the Sword

King Arthur: Legend of the Sword

USA 2017, Abenteuerfilm, ab 12 Jahren

am 27.05.2017 von Nele.He (18), Redaktion Gelsenkirchen, Film

Dein Gesamturteil: 5 von 10 Punkte

King Arthur als CGI-Spektakel, ob das was ist?

Als Kind muss Arthur mitansehen, wie seine Eltern ermordet werden. Sein Onkel Vortigern reißt den Thron an sich. Daraufhin wächst er in Londinium bei Prostituierten auf und lernt sich zu behaupten.

Plötzlich offenbart sich das Schwert Excalibur und jeder junge Mann im Königreich soll versuchen es zu ziehen, denn Vortigern fürchtet um seinen Thron. Als Arhur dieses zieht, überschlagen sich die Ereignisse und Arthur und einige andere schmieden Pläne den König zu stürzen.

Als Kind mochte ich die Sagen um König Artus, klar, dass ich mir diesen Film anschauen musste, und ich hätte es auch bereut, es nicht zu tun. Aber wirklich gelohnt hat es sich nicht.

Die Story besteht aus einem einzigen Hin- und Hergespringe in einem viel zu schnellen Erzähltempo. Alles passiert quasi gleichzeitig, obwohl das wenig Sinn ergibt. Die Kameraführung in der finalen Kampfszene ist zu übertrieben. Sie dreht sich durchgängig um das Geschehen, und das in einem Tempo, das einen schwindelig werden lässt.

Dennoch hat der Film auch positive Aspekte: Er verfügt über eine Menge Humor und tolle Effekte. Doch diese sind dann doch zu viel des Guten.

Gefallen hat mir auch die neue Herangehensweise an diese alte Sage, leider ist sie nicht gut umgesetzt worden. Auch die Schauspieler überzeugen nicht. Sämtliches Geschehen lässt sie kalt. Sie sind weitesgehend emotionslos, bis auf Vortigern. Jude Law (Vortigern) kann als einziger überzeugen und Emotionen zeigen.

Der Soundtrack gefiel mir weitestgehend sehr gut, bis auf den im Abspann, in dem es sich so anhört, als wäre jemand völlig außer Atem. Nicht schön.

Fazit

Muss man nicht unbedingt sehen.

Gütesiegel

51 von 100 möglichen Punkten

Zurück