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Offline – Das Leben ist kein Bonuslevel

Deutschland 2017, ab 12 Jahren

am 06.03.2018 von Saskia, Eliana, Daniel, Ricarda und Christina k. (0) aus keine Angabe (Gastkritik), Film

Dein Gesamturteil: 8 von 10 Punkte

keine Angabe

Der Film „Offline-Das Leben ist kein Bonuslevel“ ist eine Abenteuerkomödie von Florian Schnell, welcher Regie führte. Die Hauptrollen werden von Mala Emde (Karo), Moritz Jahn (Jan), David Schütter (Ben), Hannes Wegener (Loki) und Ugur Ekeroglu (Deniz) gespielt. Das Erscheinungsdatum ist der 23.02.2017  und der Film wurde in Deutschland produziert. Die Altersfreigabe ist FSK 12 und die Länge des Films beträgt 91 Minuten.

Die Hauptfigur Jan ist ein Gamer des Computerspiels „Schlacht um Utgard“. Er spielt es nicht nur sehr gerne, sondern Tag und Nacht. Sein Kumpel und er sind regelrecht von dem Spiel besessen. Jan bereitet sich zusammen mit seinem Mitspieler „Gotrax“ auf das anstehende Turnier „Ragnarök“ vor, als die beiden aus dem Spiel geworfen wurden. Für ihn war klar, dass ein anderer Spieler, nämlich sein Feind Loki ihn zuvor  gehackt hat. Nun versucht er, in der realen Welt seine digitale Identität zurück zu erlangen. Er trifft die abenteuerlustige Karo und stellt staunend fest, dass sein „blutrünstiger“ Mitspieler ein Mädchen ist. Zusammen begeben sie sich auf eine Reise und treffen auf viele Gefahren. Am Ende gibt Loki Jan seine lang ersehnte Spielfigur wieder, unter der Bedingung, dass er an seiner Seite spielt und mit ihm das Turnier gewinnt. Jan, glücklich, alles zurückzuhaben, willigt zuerst ein. Doch er realisiert, dass er sich in Karo verliebt hatte und opfert somit seine Figur und alles im Spiel erreichte für sie.

Unser erster Eindruck des Films war, dass es ein interessantes Thema ist, die reale und virtuelle Welt zu unterscheiden und das Leben eines Gamers kennenzulernen. Die Szenen waren sehr lustig und actionreich gestaltet. Die Kamera wurde von Dominik Berg geführt. Man hatte das Gefühl, man würde selbst im Film sein. Es wurde nah an den Personen gefilmt, sodass man die Gesichter gut erkennen konnte, aber es wurde auch abwechselnd die Umgebung und die Landschaft gezeigt, die alles abenteuerlich wirken ließen.

 

Das Aussehen passte sehr gut zu dem Charakter der Figuren, z. B die blauen Haare bei der frechen Karo. Die Schauspieler wirkten authentisch und die Mimik passte zum Genre des Films. Jedoch weniger gut fanden wir, dass einige Handlungen und Situationen unlogisch erschienen.

 

Uns gefällt das Happy End, ob Jan letztendlich seine Computerspielsucht bekämpft hat, bleibt aber unklar.

Fazit

Insgesamt fanden wir den Film „Offline-Das Leben ist kein Bonuslevel“ unterhaltsam und spannend. Es war eine gute Idee, einen Schulfilm als Komödie zu verpacken. Wir würden ihn jedoch aufgrund einiger unschlüssigen Handlungen und relativ unerkennbarer Moral nicht für schulische Zwecke weiterempfehlen. Als Abenteuerkomödie ist der Film trotzdem sehenswert.

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