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Rubinrot

Deutschland 2013, Fantasy Mystery, ab 12 Jahren

am 29.10.2017 von Toni.K (12), Redaktion HAMMer - Redaktion, Film

Dein Gesamturteil: 10 von 10 Punkte

Ihr Schicksal kann und wird die Welt verändern. Und schon bald ist sie mittendrin und es gibt kein Entkommen.

Auf den ersten Blick ist Gwendolyn Shepherd ein ganz normaler Teenager, auf den zweiten das schwarze Schaf der Familie und auf den dritten etwas ganz Besonderes. Sie hat einen Tag vor ihrer Cousine Charlotte Geburtstag, doch das ist, wie sie erfährt, eine große Lüge. Sie hat nämlich eigentlich an genau dem gleichen Tag Geburtstag wie Charlotte. Als sie das erfährt, ist sie ziemlich schockiert, denn ihre Geburtstage hat sie in einer Lüge durchlebt. Noch schockierender ist aber, dass sie anscheinend unkontrolliert durch die Zeit springt. Genauer gesagt durch die Vergangenheit. Doch ist dieses Schicksal eigentlich für Charlotte bestimmt und sie konnte darauf gut verzichten. Irgendwelche kleinen Genies haben es wunderbar voraus berechnet, dass es sich bei der Erbin des Zeitreise-Gens um Charlotte handelt. Aber da Gwendolyn an dem Tag ebenfalls Geburtstag hat, hat das Schicksal an ihre Tür geklopft. Ihre Mutter Grace hat darauf gehofft, dass Charlotte das wunderbare Gen geerbt hat. Aber leider, leider hat sie das nicht. Da gibt es aber auch noch den "Kotzbrocken" Gidion de Villiers. Mit dem muss sie nun wohl oder übel zusammen arbeiten. Doch Charlotte und Gidion wurden seit sie Kinder waren darauf vorbereitet, ihre großen Aufgaben als "der Rubin" und "der Diamant" zu übernehmen. Gidion missfällt es sichtlich, dass seine Freundin nicht mehr dort ist, doch auch er kann da nichts machen. Nun will Gwendolyn alle Mysterien ans Licht holen.

Wenn ihr wissen wollt, wie es mit Gwendolyn, Gidion, Charlotte, dem Zeitreisen weitergeht, dann schaut den Film oder lest das Buch (Rubinrot von Kerstin Gier)!

Ich finde den Film toll gemacht, weil es außergewöhnlich ist. Ich meine, wer in der Zeit reisen kann, kann sich bei mir melden. Es ist sehr interressant, weil die Details so gut in die Geschichte passen: Eine geheimniskrämerische Familie, eine etwas verrückte Tante, eine eingebildete Cousine... Die Schauspieler passen auch auf den jeweiligen Charakter. Sie spielen die Emotionen gut. Ganz am Anfang sehen wir ja zwei flüchtende Personen. Es ist gut, dass man auch erfährt, wer sie sind und was sie vorhaben, aber alles zur gegebener Zeit: Das Timing stimmt. Als ich den Film gesehen habe, hat er mir sofort gefallen. Ich fand die Idee und die Kreativität einfach bemerkenswert, deshalb muss ich hier einmal die Autorin des Buches loben, obwohl ich weiß, dass es hier um einen Film geht also: Kerstin Gier, ich finde ihre Idee und Kreativität toll und bemerkenswert. Das trifft auch für ihre Trilogie Silber zu, dessen dritten Teil ich mir gerade herbeiwünsche. Ich bin ganz klar ein Fan von Rubinrot.

Viel Spaß beim Filmschauen, ihr könnt mir gerne schreiben, ob ihr den Film genauso gut findet wie ich.

Fazit

Nicht jedem passiert es, dass man plötzlich Zeitreisen kann. Gwendolyn Shepherd schon. Gidion, Loge, Geneator, Blutkreis, Gidion - alle diese Sachen gehen Gwendolyn nicht mehr aus dem Kopf. Zu Recht, denn ihre Entscheidungen und ihr Schicksal sind weltbewegend.

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