Kinovorhang cferda 01

The Last Male on Earth / Der Letzte seiner Art

Niederlande, Belgien, Deutschland 2019, Dokumentarfilm, Ohne Altersbeschränkung

am 13.01.2020 von AissaNatalija (16), Redaktion doxs! Duisburg 2019, Film

Dein Gesamturteil: 8 von 10 Punkte

Kritik zu "The Last Male on Earth / Der Letzte seiner Art"

„The Last Male on Earth“ ist ein Dokumentarfilm, der von Renko Douze und Hasse van Nunen produziert wurde. Regisseurin des 2019 erschienen Films ist Floor van der Meulen. Sie dokumentiert die letzten Tage des letzten männlichen Nashorns auf der Welt und gibt uns einen näheren Eindruck in das Leben dieses Nashorns und in den Versuch, diese vom Aussterben bedrohten Tiere zu retten. Die Regisseurin dokumentiert die letzten Tage des Nashorns namens Sudan. Es werden Gespräche mit den Pflegern, Ärzten und Rangern von Sudan gezeigt, was sehr bewegend dargestellt wird. Aber das Hauptthema ist die Erforschung der Frage, ob man das Aussterben der Nashörner verhindern kann oder generell das Aussterben einer bestimmten Tierart.

Unser erster Eindruck des Films ist eher negativ gewesen. Zu Beginn hat sich der Film sehr in die Länge gezogen, weil es anfangs keine spannenden Szenen gab, die einen motiviert haben, aufzupassen, doch als wir uns mehr auf den Film eingelassen haben, hat er uns gut gefallen. Es steckt eine sehr bewegende Geschichte dahinter und sie bringt den Zuschauer zum Nachdenken über das Leben dieses Tieres. Und darüber, dass der Tod eines Nashorns genauso bewegend ist wie der Tod eines Menschen. Als Sudans Beerdigung stattfand, haben auch einige von den Rangern und Pflegern geweint.

Fazit

Insgesamt hat uns die Dokumentation „The Last Male on Earth“ sehr gut gefallen. Vor allem fanden wir beeindruckend, dass die Regisseurin ein aktuelles Thema ausgewählt hat, weil uns alle dieses Thema betrifft. Zumal es vielleicht nicht die einzige Tierart ist, die ausstirbt, sondern nur eine von zu vielen. Wir würden den Film definitiv weiterempfehlen, weil er vielen Menschen die Augen öffnen kann, dass ein Tierleben ebenso viel Wert ist wie das eines Menschen. Außerdem hat sie die Situation über Sudan sehr gut dargestellt, indem sie z.B. viele verschiedene Personen zeigt, die über Sudan reden wie Pfleger, Ranger oder Besucher. Und sie zeigt Sudan so, dass man meint, man würde ihn ebenfalls persönlich kennen. Für den Film sollte man etwas älter sein, da der Film viel Geduld beansprucht und über 70 Minuten geht. Jeder der sich für Dokumentarfilme jeder Art oder speziell für Tiere interessiert, sollte den Film anschauen.

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