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Vincent will Meer

Deutschland, Italien 2010, Ohne Altersbeschränkung

am 16.03.2018 von Maximilian, Jonathan B. (0) aus Borken (Gastkritik), Film

Dein Gesamturteil: 7 von 10 Punkte

Kritik zu "Vincent will Meer"

In dem Film, der 2010 in Deutschland und Italien gedreht wurde( Regisseur: Ralf Huettner und Jochen Gosch), geht es um Vincent( Florian David Fitz), einen Tourette - erkrankten 28- jährigen Jungen. Da seine Mutter gestorben, und sein Vater (Heino Ferch)der sich nur für Politik und nicht für seinen Sohn interessiert, wird dieser in ein Heim für Jugendliche mit Störungen abgeschoben. Dort lernt er Alexander(Johannes Allmeyer)einen Zwangsgestörten und Marie (Karoline Herfurt), eine Magersüchtige, kennen.

Zusammen mit Marie beschließt Vincent den letzten Wunsch seiner Mutter zu erfüllen. Nach Italien zu fahren und das Meer zu sehen. Vincent und Marie stehlen darauf hin das Auto von Frau Dr. Rose ( Katharina Müller-Elmau) und werden dabei von Alex erwischt. Doch statt sich darüber aufzuregen, dass die beiden das Auto geklaut haben, regt er sich darüber auf, dass sie seine „Bach- CD“ geklaut haben. Damit Alex nicht petzt, zwingen sie ihn, mitzukommen. Als Robert, der Vater von Vincent und Frau Dr. Rose das merken, beginnt eine rasante Verfolgungsjagd. Nach vielen brenzligen Situationen schaffen sie es doch noch ans Meer.

„Vincent will Meer“ ist ein Film von Olga Film, einer Schwestergesellschaft von Constantin Film und hat so seine Höhen und Tiefen, auf die man eingehen muss.

Das hauptsächliche Problem in diesem Film ist, dass Vincent und sein Vater einen Streit haben, den sie lösen müssen und da wäre noch das Problem, dass Vincent scheinbar keine Chance hat, ans Meer zu kommen (was sich nachher noch ändert). Nun der Inhalt, die Altersbeschränkung passt nicht sehr gut zum Inhalt, weil in diesem Film viele Beleidigungen vorkommen, die kleine Kinder nicht unbedingt hören sollten. Außerdem wäre da eine Szene, wo Vincent und Marie im Wald Liebe machen. Das ist garantiert Nichts für 6 jährige Kinder. Sonst ist der Inhalt gut und ausführlich gefilmt, nur die Story ist Geschmackssache, weil es die ganze Zeit nur eine Verfolgungsjagd ist, dort passiert nicht so viel Besonderes.

Es gibt viele lustige Stellen, aber auch viele traurige.

Das Ende ist nicht so empfehlenswert, weil dort nicht mehr so viel Aufwand von den Filmemachern aufgewendet wird (Es ist sehr „trocken“) und es sehr offen ist, z.B.

was ist mit Marie passiert und was machen Vincent und Alex nun in Italien?

Jeder Charakter ist gut von dem oder der jeweiligen Schauspieler/-in gespielt worden und es hat sich so angefühlt, als ob das Geschehen echt wäre.

Die Kameraperspektive ist immer gut gewählt und nicht zu einfältig. Zum Beispiel als Vincent, Marie und Alex auf dem Kreuz sitzen, geht die Kamera um sie herum, was ein Gefühl von Freiheit vermittelt. Außerdem wird nicht nur vom Boden gefilmt, sondern auch aus der Luft. Die Musik ist, genau wie die Kamera, auch perfekt gewählt, wie z.B. in traurigen Stellen traurige Musik gewählt und fröhlichen Szenen fröhliche Musik zu hören ist.

Fazit

Alles in allem ist der Film „Vincent will Meer“ ein Film der 7 von 10 Sternen verdient hat.

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