B2

Vincent will Meer

Deutschland 2010, Ohne Altersbeschränkung

am 16.03.2018 von Tobias, Dominik, Luca K. (0) aus Borken (Gastkritik), Film

Dein Gesamturteil: 5 von 10 Punkte

Filmkritik

Wir schreiben eine Filmkritik über den Film „Vincent will Meer“ von Florian David Fitz, der im Jahre 2010 erschien. Produziert wurde dieser Film in Deutschland und die Regie übernahm Ralf Huettner. Unsere Altersempfehlung liegt bei 12 Jahren. 

In dem Film „Vincent will Meer“ geht es um den 28 jährigen, Tourette erkrankten Vincent der von seinem Vater in ein Heim abgeschoben wird. Sein Vater, der Robert heißt, will Bürgermeister werden und interessiert sich deshalb nicht für seinen kranken Sohn. Da seine Mutter gestorben ist, hat er keine Person mehr, die sich um ihn kümmert. 

Im Heim trifft er dann die magersüchtige Marie und schließt eine Freundschaft mit ihr. Seine Ärztin, Frau Doktor Rose, teilt ihn in ein Zimmer ein, welches er sich mit Alexander teilt. Dieser hat eine Zwangsstörung, das heißt, dass er alles ordentlich und aufgeräumt haben will. Schon zwei nicht parallel zueinander liegende Stifte können ihm den ganzen Tag versauen. Vincent und Marie beschließen eines Nachts das Auto von Frau Doktor Rose zu klauen und nach Italien ans Meer zu fahren. Doch es läuft nicht wie geplant, denn plötzlich kommt ihnen unerwartet Alex entgegen und verlangt seine Classic CD, die ihm von Vincent geklaut wurde, wieder. Sie können nicht zulassen, dass ein Zeuge dort bleibt, also zwingen sie ihn mitzufahren. Die drei fliehen vor Frau Doktor Rose und Robert und eine lange Verfolgungsjagd beginnt. 

Auf uns wirkt der Film sehr traurig, weil er sehr Mitgefühl anregt. Zum Beispiel bewegt uns, dass Vincent bei der Beerdigung seiner Mutter dabei sein muss. Diese Szene wurde durch die Musik verdeutlicht, welche sehr traurig war.     

Man kann sich gut in Vincent und seine Freunde hineinversetzen. Das heißt die Schauspieler (Florian Fitz, Karoline Herfurth und Johannes Allmayer) haben die Rolle gut verkörpert, sodass man denken könnte, sie wären echt so wie dargestellt. 

Die Musik spielt in dem Film ebenfalls eine große Rolle. Wir finden die Musik passend, da sie an manchen Stellen traurig und an anderen wieder fröhlich ist, dann wenn auch die Charaktere fröhlich oder eben traurig sind. Die Kameraführung von Andreas Berger ist auch gut zu verstehen. Meist wenn der Protagonist traurig oder verzweifelt ist, wird die Totale genutzt. Die Totale zeigt zum Beispiel wenn der Protagonist zittert. 

Alles in allem ist der Film sehr interessant, weil es wissenswert ist, denn man erfährt viel darüber, wie man mit solchen Krankheiten umgehen und damit ein ganz normales Leben führen kann. Aber wir finden nicht alles gut. Zum Beispiel das Ende. (Spoiler Alarm!) Es war sehr unverständlich, weil man nicht wirklich wusste was mit Marie passiert ist. Ob sie jetzt im Krankenhaus bleiben wird oder sterben wird. Aber es gibt Andeutungen, die darauf hoffen lassen, dass es ihr besser geht.  Außerdem war die Altersbeschränkung (6 Jahre) unpassend, weil Vincent, wegen seines Tourette-Syndroms, oft Beleidigungen ruft. Auch die Handlung lässt zu wünschen übrig. Sie war ziemlich eintönig und langweilig, was aber das mitfühlende wieder ausgleicht. Unter anderem waren manche Stellen voraussehbar. Beim zweiten Mal Anschauen wird der Film möglicherweise sehr langweilig. Trotz allem können wir den Film auf jeden Fall weiter empfehlen. 

Fazit

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