Kinovorhang cferda 01

Wolfe

Australien 2016, ab 16 Jahren

am 15.05.2017 von Marvin.P (17), Redaktion Kurzfilmtage Oberhausen 2017, Film

Dein Gesamturteil: 10 von 10 Punkte

Wolfe - der imaginäre Albtraum

In diesem Dokumentarfilm geht es hauptsächlich um Nick und seinen imaginären 'Freund' Herr Wolfe, welchen nur Nick hören kann. Er war plötzlich da, als er alleine am Spielplatz stand. Nach einer Zeit jedoch wandelt sich Herr Wolfe zu einer düsteren Seite und macht Nick das Leben schwer. Die Geschichte nimmt seinen Lauf und endet auf einer Weise, die niemand gedacht hätte. Somit zeigt der Film eine Collage von Nicks Psyche.

Durch die wahre Begebenheit und die emotionale Art, welche Nick zu seiner Geschichte zeigt, wirkt alles sehr persönlich, die Betrachter können sich sehr gut hineinversetzten und fühlen mit Nick mit. Diese 'Dokumetation' schockiert und berührt. Dabei wird die Position von Nick durch Trauer und Wut zur gleichen Zeit deutlich. Dazu unterstreichen die Animationen, welche in Schwarz und Weiß gehalten sind und Bilder zeigen, welche beispielsweise Nick in einer besonderen Situation oder auch Wolfe darstellen, die Geschichte und verbildlichen diese. Vor allem der Aspekt, dass die Hauptperson Nick sich nicht verstellt und einfach ist wie er ist und das Maximum an Emotion in seien Geschichte einbringt, geben dem Zuschauer das Gefühl eine wichtige Person zu sein und im Geschehen zu stehen.

Fazit

Ich möchte nicht viel zur Geschichte und Ähnlichem sagen, sondern lege Euch diesen Kurzfilm/Dokumentation sehr ans Herz, da alleine die Umsetzung wahnsinnig gut ist und es sich zu 100 Prozent lohnt sich diesen anzusehen.

Gütesiegel

69 von 100 möglichen Punkten

Zurück