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Amelie rennt

BRD 2017, ab 12 Jahren

am 11.02.2019 von Sandra L. (47) aus Werne an der Lippe, Schulkinowoche 2019 NRW (Gastkritik), Film

Dein Gesamturteil: 7 von 10 Punkte

Wir finden, dass Amelie rennt ein Film zum Mitfühlen, Mitfiebern und Mitträumen ist.

Amelie muss nach einem schlimmen Asthmaanfall eine Kur in den Dolomiten machen. Sie läuft weg und trifft den Stalljungen Bart, der sie bis auf den Gipfel mitnimmt. Auf dem Weg erleben beide kleine Abenteuer, ob das  gut geht, denn Amelie kriegt immer weniger Luft...

Der Film ist gut zu verstehen, weil er hintereinander erzählt wird. Besonders Amelie und Bart spielen sehr echt und natürlich. Das sieht man an Amelies Wutausbrüchen und an dem Gesicht von Bart. Wir fanden die Gipfelbilder schön, weil die Farben des Himmels  und der Berge  in der Sonne leuchteten. Allerdings haben wir immer mit einem Kuss gerechnet, besonders zum Schluss, weil die beiden sich immer näher kamen. 

Der Film spielt die meiste Zeit auf dem Wanderweg, das war zwischendurch auch langweilig. Eigentlich wusste man, dass Amelie es schafft. Deshalb gab es keine besonderen Überraschungsmomente. Vielleicht hätte das Feuer zum Drüberspringen etwas größer sein können...

Fazit

Ein Familienfilm besonders für Mädchen ab 12, die sich auch so einen fürsorglichen Bart an ihrer Seite wünschen, wenn sie nicht zugeben wollen, dass Sie Hilfe brauchen.