Kinovorhang cferda 01

Das schweigende Klassenzimmer

Deutschland 2018, ab 12 Jahren

am 05.02.2019 von Chiara,Gemma,Leoni,Saskia,Alexandra,Katharina,Lisa,Lea u. Niklas S. (0) aus 52441 Linnich, Schulkinowoche 2019 NRW (Gastkritik), Film

Dein Gesamturteil: 9 von 10 Punkte

Das Schweigen für einen, das Schweigen für alle?

Kurt und seine Klassenkameraden wohnen im strengen Osten. Zusammen mit seinem besten Freund Theo geht er in den Westen ins Kino einen eigentlich harmlosen Film gucken, jedoch in der Vorschau laufen westliche Nachrichten, die im Osten streng verboten sind. Zurück im Osten erzählen die Beiden ihrer Klasse natürlich von den Ungarn und den hunderten gefallenen Menschen, unter anderem einem großen Fußballidol. Draufhin plant die Klasse eine Schweigeminute mit dramatischen Folgen.

Uns hat der Film sehr angesprochen, weil  er sehr wahrheitsgemäß ist. Die Schauspieler haben ihre Rollen so widergegeben, als wären sie selber die Personen, die diese Situation erleben und selber dort gehandelt haben. Der Film war sehr emotional, da es um viele wichtige Entscheidungen ging, die das Leben der Jugendlichen und der Eltern bestimmten. Es war eine großartige Darstellung dessen, was in den Jahren nach dem 2. Weltkrieg passiert.

Der Film war ser ansprechend und informativ, allerdings gab es auch Filmausschnitte, die uns persönlich nicht gefallen haben und zu kurz erwähnt wurden. Beispielsweise hätte man auf den homosexuellen Opa, der verhaftet wurde, mehr eingehen müssen, da es Homosexuellen damals sehr schlecht in Gefängissen ging und man so mehr Spannung hätte aufbauen können.

Fazit

Uns hat der Film zugesagt, da er spannend und anregend war. In dem Film wird gezeigt, wie es damals nach dem Nationalsozialismus zuging und es wird ein toller Klassenzusammenhalt gezeigt.