Das schweigende Klassenzimmer

Das schweigende Klassenzimmer

Deutschland 2018, ab 12 Jahren

am 05.02.2019 von Jibrail A. (15) aus Linnich, Schulkinowoche 2019 NRW (Gastkritik), Film

Dein Gesamturteil: 8 von 10 Punkte

Er kam, sah und schweigte!

Der Film „ Das schweigende Klassenzimmer“ spielt in Stalinstadt in der DDR  im Jahre 1956 und gibt das Leben vor dem Mauerbau wieder. Die zwei besten Freunde Theo und Kurt gehen ans Grab des Großvaters von Kurt, welcher ein Panzergrenadier der Waffen- SS  war. Daraufhin schleichen sich die beiden ins Kino und sehen in der Wochenschau, was in Ungarn derzeit passiert. Darauffolgend erzählen sie der Klasse, was aktuell in Ungarn geschieht und Kurt schlägt der Klasse vor, eine Schweigeminute, aufgrund der gefallenen Personen im Ungarnaufstand durch die Sowjetunion, durchzuführen. Danach stimmen sie demokratisch ab, allerdings ist einer der Schüler, namens Erik, dagegen.

Nachdem die Schweigeminute beendet ist, steht der Klasse eine harte Zeit bevor. Um weitere Informationen zu erhalten, gehen sie zum Großonkel von Paul, bei dem sie RIAS (Rundfunk im amerikanischen Sektor) hören. Nach der Aktion informiert ein regimetreuer Kollege die Kreisschulrätin Kessler, welche alle Schüler der Klasse befragt, um herauszufinden, wer von ihnen der Rädelsführer ist. Sie schweigen zwar, aber sie haben nicht verloren…

Unserer Meinung nach ist der Film sehr gut, denn er gibt den geschichtlichen Inhalt interessant wieder. Wir denken, dass der Film nur für Schüler der

9./10. Klassen geeignet ist, da Jüngere den Inhalt nicht verstehen können.

Fazit

Unser Fazit ist, dass man vor dem Film die Zeit nach dem 2. Weltkrieg im Unterricht durchnehmen sollte, denn sonst ist es sehr schwierig den Inhalt zu verstehen. Der Film ist definitiv sehenswert.