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Das Tagebuch der Anne Frank

Deutschland 2016, ab 16 Jahren

am 16.03.2018 von Luisa H. (0) aus Bergisch Gladbach, Schulkinowoche 2018 NRW (Gastkritik), Film

Dein Gesamturteil: 8 von 10 Punkte

Eine bewegende Geschichte eines lebhaften Mädchens, das auf der Suche nach sich selbst ist.

Die Rede ist, wie im Titel genannt, von Anne Frank.

In dem Film erfährt man sehr viel über Anne, ihre Familie und auch über das Leben in der Judenzeit und des zweiten Weltkriegs, der 1939 ausbrach.

Durch den Regisseur Hans Steinbichler, der durch eine Top Besetzung von den Hauptrollen der Schauspieler Lea Van Acken, Martina Gedeck, Ulrich Noethen und Stella Kunkat eine bezaubernde Familie Frank darstellt, fällt es einfacher, in das Leben der Familie Frank einzutauchen.

Anne Frank wird im Film von der Darstellerin 'Lea Van Acken' als ein sehr humorvolles Mädchen, das auch gern den Clown spielt, dargestellt.

Durch ihre Tagebucheinträge, die im Film präsentiert werden, taucht man noch mehr in die private Welt der Anne Frank ein.

Man lernt sie mehr und mehr zu verstehen.

Der Film gleicht sich aus und zieht sich nicht in die Länge, sodass es langweilig werden könnte. Im Gegenteil, es baut sich im Laufe des Films nur noch mehr Spannung auf.

Der Film wirkt aufgrund der Tagebucheinträge und des Zusammenlebens der Familie Frank, der Familie Van Pels und dem Zahnarzt Fritz Pfeffer sehr lebendig auf den Zuschauer.

Der Film hat mich selber sehr erfasst, weil ich mich wirklich gut in die Szenen, die auch sehr mit Angst und Trauer zu tun hatten, hineinversetzen konnte und ich praktisch schon im Kino das Gefühl hatte, hautnah dabei zu sein.

Eine Stelle war beispielsweise am Ende, als man Anne, Margot und deren Mutter im KZ gesehen hat. Dies war bei mir definitiv eine der traurigsten Stellen im Film.

Fazit

Der Film ist ein rührender, jedoch auch informativer Film, um in die damalige Zeit blicken zu können. Ich denke auch, dass dieser Film womöglich die Sichtweise auf die Geschehnisse und generell auf die damalige Zeit von Menschen und vor allen Dingen auch von Jugendlichen ändern wird.