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Reportage

GamesCom 2018

am 26.08.2018 von stefanie (20), Redaktion Köln 2

Die weltgrößte Spielemesse feiert zehnjähriges Jubliäum und wächst seit jeher stetig. Diesmal findet sie vom 21.-25. August 2018 in Köln statt und ist mittlerweile eine feste Größe in der Branche. Für Besucher geht es immer erst einen Tag später los, was aber durch Öffnungszeiten von zehn bzw. elf Stunden ausgeglichen wird.
Wenn man Spiele anspielen möchte, braucht man die Zeit aber auch, da man bei begehrten Spielen gerne mal zwei Stunden und mehr anstehen kann, was schon die Dimension der Messe widerspiegelt.
Auffällig sind nicht nur die Menschenmassen, die in die Messe drängen, sondern auch die Vielfalt an Ausstellern. So findet man die Riesen der Branche ebenso wie ganz kleine Studios, die gerade mal ein Spiel vorzuweisen haben und damit den Besuchern eine vielfältige Mischung bieten. Um die begrenzte Fläche optimal zu nutzen, befinden sich diese kleinen Herrsteller gemeinsam in einem Bereich.
Viele Hersteller haben schon seit Jahren dieselben Plätze, wodurch regelmäßige Besucher schon vorab wissen, wohin sie wollen. Die großen Hersteller verteilen sich ganz gut auf dem Gelände, wodurch man jede Halle problemlos durchqueren kann, ohne in Warteschlangen festzustecken. Einzig wenn die Hersteller auf ihren jeweiligen Bühnen Programm laufen haben, wird es in der Halle schon mal eng. Aber eben diese Bühnenprogramme machen die Gamescom auch aus, da es zu einem engen Kontakt zwischen Fans und Herstellern kommt, aber auch unter den Fans.
Erwähnenswert ist auch die Cosplay-Area, die gerade für die Szene sehr wichtig ist. Dort findet man neben Cosplayern, Künstler und Kulissen, die man gerne für Fotos nutzen kann.
Für jüngere Besucher eignet sich vor allem die Family&Friends-Zone, in der familienfreundliche Spiele zu finden sind. Ein großer Vorteil ist, dass es hier keine langen Schlangen gibt.
Neben den Konsolenspielen gibt es auch einzelne interaktive Stände, an denen man sich bewegen muss. So kann man das gegenerische Team bei Lasertag abschießen oder sein Glück auf einem kleinen Skateboard-Parcours probieren.
Wenn man Teil der Szene ist, dann muss man bei der GamesCom gewesen sein. Für jeden, der nur hin und wieder mal spielt, ist es mal eine nette Idee, sie zu besuchen, aber es ist dann doch sehr voll und für die bekannten Spiele steht man zu lange an, als dass es sich wirklich lohnt. Zumal man gewiss nicht so gut vorbereitet ist wie all jene, die seit Jahren zur GamesCom pilgern.

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