Reportage

Gamescom 2019

am 30.08.2019 von jakob (15), Redaktion Köln 2

373.000 Besucher hat die Gamescom dieses Jahr in die Koelnmesse gezogen, und damit den Rekord vom letzten Jahr um weitere 3000 überboten. Ihren Auftakt hatte die Gamescom bereits am Montag, dem 19.8, mit der "Opening Night live", bei der viele Neuentwicklungen und Teaser gezeigt wurden. Am Dienstag durften sich bereits die Medien ein Bild von der Gamescom machen (wir leider nicht), bis am Mittwoch dann endlich die Türen für alle geöffnet wurden.

Der Andrang machte sich bereits in den U-Bahnen bemerkbar, die wie jedes Jahr relativ voll waren. Dafür gingen Kontrolle und Einlass erstaunlich schnell, gemessen an der hohen Besucherzahl, und so waren die Hallen schnell gefüllt. Die Hallen Eins bis Vier waren nur für Fachbesucher zugänglich, fünf bis Zehn jedoch für alle. Um die Wartezeiten zu verkürzen, wurde dieses Mal ein neues System, das sogenannte "digital queuing" ausprobiert, um langen Schlangen entgegenzuwirken. Hierzu kann man sich einfach per Handy in eine digitale Warteschlange eintragen und bekommt eine Erinnerung sobald man dran ist. Unpraktisch hierbei: für die Registrierung wird Internet benötigt, was sich auf einer Spielemesse mit über 300.000 Besuchern durchaus als Problem herausstellen kann. Zudem kann man sich nur dreimal täglich digital anstellen, und die Bereiche für die eigentlichen Warteschlangen waren viel zu klein, wodurch manche Schlangen schlicht "voll" waren.

An Attraktionen mangelte es dieser Gamescom aber auf keinen Fall; Neben zahreichen Gameplay-Trailern gab es viele neue Spiele zum ausprobieren. So bot Nintendo beispielsweise Demos zum Remake von Zelda: Majoras Mask und Luigis Manson 3, EA bot wie immer einen Einblick in das neue FIFA, und 2K Games präsentierte Borderlands 3. Wer keine Lust auf lange Schlangen hatte, konnte sich auch im Indie-Village vergnügen, wo kleinere Entwickler ihre Spiele vorstellten.

Ein weiteres Highlight war die Event-Arena, in der, wie der Name bereits verrät, die großen Events stattfanden. E-Sport Fans bekamen die ESL Counterstrike-Meisterschaft zu sehen, die Premier Tour trug das lang erwartete League of Legends Finale aus und zahlreiche andere Wettbewerbe wurden gezeigt. Nachteil: Bis 12 Uhr musste man für 4.50 ein seperates Ticket kaufen, erst danach kam man umsonst herein.

 

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