Reportage

Überraschend anders

am 15.03.2011 von anna-lena.kfu2011 (10), Redaktion Kinderfilmuni HFF 2011

Überraschend anders?

Ja, ich denke, das ist der richtige Ausdruck dafür, wie wir in der Vorlesung zu Filmmusik den immer gleichen Filmausschnitt erlebten. Denn jedes Mal wurde eine andere Filmmusik eingesetzt, und dadurch war die Wirkung des immer gleichen Ausschnitt verblüffend unterschiedlich!

Anhand einer Szene, in welcher der Filmheld Paul sich einem Haus näherte, machte uns der Dozent Herr Reuter deutlich, wie sich die Stimmungen zu den gleichen Bildern ändern können, wenn man eine andere Musik einspielt. Mit Paul fühlte man sich mal ängstlich, mal erkundend, mal mystisch oder auch mal eher fröhlich.

Mit der Filmmusik malt man Stimmungen in den Hintergrund des Filmes, die wir vordergründig meistens gar nicht wahrnehmen, aber die wir fühlen.

Filmmusik machen ist auch nicht einfach, denn der Komponist schreibt erst dann die Musik, wenn der Film schon fast fertig ist, in der sogenannten Postproduktion. Der Regisseur sagt dem Komponisten, was er zum Ausdruck bringen will. Danach wird zu den Bildern die passende Musik maßgeschneidert komponiert und dann mit Musikern eingespielt und mit Geräuschen gemischt. Fertig.

Wenn ihr mal ausprobieren wollt, wie die Musik die Stimmungen des Filmes verändert, macht doch einfach mal ein Experiment mit dem Einspielen verschiedener Musiken zu einer Szene in eurem Lieblingsfilm, so wie wir in der Kinderfilmuniversität. Vielleicht stellt ihr dann auch fest, dass dieselben Szene mit anderer Musik überraschend anders wirken kann!

Eure
Anna-Lena

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