RedakteurInnen mit gelben 3D - Brillen im Kino

Zur Medienkritik

Aufenanger / Medienkritisches Rüstzeug


Medienkritik ist eine wesentliche Komponente der Medienkompetenz, die in vielen medienpädagogischen Projekten zu den zentralen Zielvorstellungen gehört und meist projektorientiert vermittelt wird. Was aber müssen Pädagogen wissen und können, wenn Medienkritik einen zentralen Bereich in der Medienerziehung bildet?

Konzeptionelle Überlegungen zur medienkritischen Projektarbeit von Stefan Aufenanger.


Fragen zur individuellen Bewertung


Die nachfolgende Checkliste mit Kriterien zur Eignung und Bewertung von TV – Sendungen wurde von der Medienpädagogischen Beratungsstelle an der Niederösterreichischen Landesakademie in Baden erstellt. Sie möchte Eltern und PädagogInnen helfen, Stärken und Schwächen von TV – Sendungen zu erkennen, um diese einschätzen, bewerten und kritisch besprechen zu können.


Ganguin / Warum findest du Spiderman so toll


Nach dem “Warum“ des Medienhandelns zu fragen ist eine einfache Möglichkeit, um Kinder und Jugendliche beim Erwerb medienkritischer Fähigkeiten zu unterstützen. Doch auch die Förderung von Sinneswahrnehmung, die Ansprache von Körperlichkeit, das Wissen über  Medien und medienkritische Querbezüge zur Alltagswelt spielen in der pädagogischen Praxis eine große Rolle.

Sonja Ganguin fragt in ihrem Aufsatz “Warum findest du Spiderman so toll?” nach einer Bestimmung des Medienkritikbegriffs und stellt anhand von Beispielen einige Ansätze und Methoden vor, die sich für die medienkritische Kompetenzvermittlung in Elternhaus, Kita, Schule und Jugendarbeit eignen.


Kriterien für die Film- und Fernsehanalyse


Eine Zusammenstellung von Kriterien und Fragen zur Erarbeitung von Filmen und Fernsehsendungen mit Kindern und Jugendlichen.


Konsenskriterien für Qualitätsbetrachtungen


Eine Sammlung von Kriterien für die Beurteilung der Qualität von Film – und Fernsehsendungen, nicht vollständig, aber zur ersten Orientierung gut geeignet.


Kübler / Qualität wofür und für wen?

Einst diente die Medienkritik zur Abwehr vorgeblich schädlicher Medieneinflüsse durch die “Machtinstrumente der Herrschenden“. Heute hat sich die Medienpädagogik von solchen Ideologien längst verabschiedet und stellt die vielfältigen Rezeptions- und Nutzungsformen in den Vordergrund.

Der Beitrag „Qualität wofür und für wen?“ von Hans-Dieter Kübler betrachtet und reformuliert die Förderung medienkritischer Fähigkeiten als einen Aspekt einer pädagogisch angestrebten Medienkompetenz.


Mikos / Der Faszination auf der Spur


An Yu-Gi-Oh, Jackass, Kill Bill und anderen bei jungen Leuten beliebten Filmen und TV- Sendungen scheiden sich die Geister. Schreiben Medienpädagogen eine Film- bzw. Fernsehkritik, fallen die Ergebnisse meist anders aus, als wenn sie eine Analyse vornehmen würden.  Eine struktur-funktionale Analyse ergänzt oder relativiert die normativ getroffene Bewertungen einer Medienkritik, denn sie legt Funktionen und Bedeutungen für Kinder und Jugendliche offen.

Der Beitrag von Lothar Mikos zeigt Unterschiede zwischen Kritik und Analyse auf und verweist auf die Bedeutung der Film- und Fernsehanalyse für die pädagogische Arbeit.


Rüsel, Scheidt / Wie die Bilder lügen lernen


Wahrheit oder Fake – können wir Bildern trauen? Seit den Anfängen von Fotografie und Film bis heute werden Motive ins rechte Licht gerückt, wird inszeniert, retuschiert, manipuliert.

Der Beitrag „Wie die Bilder lügen lernen“ von Manfred Rüsel und Thomas Scheidt setzt sich kritisch mit der Macht der Medien und ihren Manipulationsmöglichkeiten auseinander und liefert pädagogische Überlegungen und Bausteine für die Arbeit in Schule und Jugendarbeit.


Saldecki / Von der Ent-Zauberung auf Zeit


Soaps spiegeln Themen und Probleme ihrer Zielgruppen, sie vermitteln Orientierung und Unterhaltung für die „Wechselfälle des Lebens“. Schloss Einstein, die erste Soap für Kids, stand im Mittelpunkt eines Medienprojektes für Mädchen und Jungen von 9 – 13 Jahren.

Dieter Saldecki reflektiert in „Von der Ent-Zauberung auf Zeit“ ein Medienprojekt für Mädchen und Jungen im Alter von 9 – 13 Jahren, bei dem die Kinder – Soap „Schloss Einstein“ im Mittelpunkt stand.


Sonnenschein / Methoden für „Kritische Zeiten“


Einen Streifzug durch die medienpädagogische Praxis unternimmt Sabine Sonnenschein in ihrem Beitrag Methoden für „Kritische Zeiten“.


Neuss / Fit für die Werbewelt


„Mama, ich will aber diesen Lolli mit dem Spongebob drauf!“ Quengelnde Kids an der Supermarktkasse – ein Fall für die Puppe Schlunz, mit der die Medienkritikfähigkeit von Kindern im Umgang mit der Konsum- und Werbewelt gefördert wird.

Der Beitrag „Fit für die Werbewelt“ von Norbert Neuß informiert über Methoden und Materialien, die Kindern im Vorschulalter helfen können, die Intention der Werbestrategen zu durchschauen und Werbung vom Programm zu unterscheiden.

Richterhammer

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