Alfie, der kleine Werwolf

Ein schöner Familienfilm zum Thema Zusammenhalt, Unterschiede und Normalität.

Alfie ist ein kleiner Junge, der als Baby auf die Türschwelle einer Familie mit einem Sohn gelegt wurde.

In der Nacht vor seinem siebten Geburtstag kann er nicht schlafen und geht zum Fenster. Der Vollmond scheint auf ihn herab.
Und da beginnt seine Haut zu jucken.
Plötzlich wachsen ihm Haare und die Ohren vergrößern sich und er bekommt eine schwarze Nase.
Er verwandelt sich in einen Werwolf und macht dabei so einigen Krach.
Davon wird sein Bruder Timmie wach und als er Alfie sieht, findet er es total toll, Alfie sieht das aber ganz anders.
Denn sobald der Mond zunimmt, macht Alfie Dinge, die er gar nicht machen will und am schlimmsten ist es, wenn er ein Werwolf ist.

Und wer ist die Person, die ihn abgab und ihm eine Karte zum Geburtstag schickte?

Wird Alfie bei der Familie bleiben und sein Geheimnis wahren können oder wird er gehen? Oder wird jemand ihn entlarven?

Der Film ist mehr eine Komödie als ein spannender Actionfilm mit einem netten Protagonisten. Die meisten Charaktere sind mehr oder weniger durchdacht und die Story ist zwar nicht neu, aber gut umgesetzt. Allein die Szenerie wartet schon mit vielen Problemen auf Alfie, z.B. als dann der Schnee fällt.

Die "Bösen" werden verkörpert von der Nachbarin mit ihrer fanatischen Liebe zu ihren Hühnern und dem Fiesling aus Timmies Klasse.

Der Film bietet viel Witz, vor allem, da es viele Anspielungen auf Wölfe gibt, nachdem Alfie sich zum ersten Mal verwandelt.

Ein weiterer witziger Teil ist, wenn Alfie als Wolf Kontakt mit der Nachbarin aufnimmt, während diese mit einem schrägen Verein gegen Zombies und Monster und ähnlichem in Kontakt steht.

Sowieso geht viel Witz von dieser Nachbarin aus, da sie, wahrscheinlich mit Absicht, viel zu übertrieben gespielt ist. Aber wenn es nicht so gewollt ist, ist es gut, dass es so kam, wenn es so gewollt ist, ist es sehr gelungen.

Mehrere Szenen erinnern an andere Filme, wie, dass er auf die Türschwelle als Baby gelegt wird.

von stefanie.cp13 15 Jahre, Redaktion Cinepänz Köln 2013 am 25.11.2013, Format: Film

Fazit

Ein lustiger und spannender Film für die ganze Familie mit einem Fantasy Hintergrund.

Weitere Informationen

  • Niederlande 2011
  • Spielfilm
  • Regisseur/in: Joram Lürsen
  • Darsteller/innen: Ole Kroes, Maas Bronkhuyzen, Kim Van Kooten, Remko Vrijdag
  • FSK: Ohne Altersbeschränkung
  • Deine Altersempfehlung: ab 6 Jahren
  • Länge: 90 min min.
  • Verlag: Barnsteiner-Film

Gesamtwertung

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