Das Vermächtnis der Zauberer

Nie waren Magie und Realität so nah beieinander.

Die letzten drei Jahre waren für den 16-jährigen Seph McCauley alles andere als ein Kinderspiel, er wurde von einer Privatschule nach der anderen verwiesen. Dafür kann er jedoch nichts: Seph hat magische Fähigkeiten, die er leider nie richtig zu beherrschen gelernt hat. So stolpert er von einer Katastrophe in die nächste. Nachdem er auf einer Party aus Versehen einen Brand auslöst, wird Seph schließlich auf ein abgeschottetes Jungeninternat geschickt. Gregory Leicester, der Direktor der Schule, will ihn höchstpersönlich in Magie unterrichten. Doch schon bald ahnt Seph, dass dieser nichts Gutes im Schilde führt …

Das Vermächtnis der Zauberer hat mich erneut von Cinda Williams Chimas Fähigkeiten als Autorin überzeugt. Sie zieht den Leser wieder in den Bann der Geschichte, und ich wollte überhaupt nicht mehr aufhören zu lesen.

Die Handlung und die Idee:

Auch bei diesem Buch der Autorin kann ich sie nur für ihren Handlungsverlauf loben. Denn sie zeigt erneut, wie in einer Geschichte nicht viel passieren muss, um sie spannend zu gestalten. Das Buch hat mir vor allem deshalb gefallen, da es hier auch bezogen auf den ersten Teil ist. Am Anfang (und von der Inhaltsangabe her) denkt man nicht unbedingt, dass dieser zweite Teil irgendetwas mit dem ersten zu tun haben könnte, doch etwa ab der Hälfte zeigt sich, dass die beiden Jungs auf jeden Fall miteinander verbunden sind. Also läuft hier ein schön gestalteter Plot Point ab. Allerdings gefiel mir die Entwicklung der Handlung ganz zu Ende des Buches nicht. – Das ist aber auch ziemlich davon bedingt, wen man in dem Buch zusammen sehen möchte und wen nicht. Ich werde an dieser Stelle mal nicht spoilern. Es bleiben gegen Ende immer noch sehr viele Fragen offen, aber wozu sollte es sonst die restlichen drei Teile geben?

Die Charaktere:

In diesem Band kamen viele der altbekannten Charaktere aus dem ersten Buch vor, teils die, die wir lieben, teils die, die wir hassen. Doch was macht ein gutes Buch schon aus, wenn es nicht zu mindestens eine Person hervorbringt, die man so richtig verabscheuen kann? – Genau, gar nichts. Von daher kann ich an dieser Stelle nur wieder sagen, dass alle Charaktere sehr schön beschrieben wurden und auch die inneren Konflikte verschiedener Protas sehr schön bebildert wurden.  Aber am besten in diesem zweiten Buch hat mir Jason gefallen (das ist einer dieser Charaktere, die total wichtig für die Handlung sind, aber immer im Nachhinein total vergessen werden. Von daher muss ich ihn an dieser Stelle unbedingt erwähnen), da er so etwas an sich hatte, dass ich nicht so ganz genau beschreiben kann, dass mir allerdings ziemlich gefallen hat.

Alles in allem also ein wirklich schön gelungenes Buch, das Lust auf mehr macht. Ich jedenfalls kann nicht genug von Cinda Williams Chima und ihren Büchern bekommen.

von Katharina.Do 14 Jahre, Redaktion Gelsenkirchen am 24.12.2015, Format: Buch

Fazit

Ein gelungener zweiter Teil!

Weitere Informationen

  • 2015
  • Fantasy
  • Deine Altersempfehlung: ab 1 Jahren
  • Autor/in: Cinda Williams Chima
  • Seiten: 512
  • Originalsprache: Amerikanisch
  • Verlag: Blanvalet

Gesamtwertung

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