Teenager außer Kontrolle - Letzter Ausweg Wilder Westen

Annegret Noble und ihr Team bietet eine dreimonatige Therapie für "Problemteenager". Der letzte Ausweg aus ihrem kriminellen Leben: Der wilde Westen.

In der Wüste des US-Bundesstaates Oregon werden acht schwerkriminelle Jugendliche therapiert. Die Leiterin des Therapeuten-Teams Annegret Noble kann deutsch sprechen, wie auch alle anderen Betreuer. Das vereinfacht die Kommunikation der Teenager mit den Betreuern. Allerdings kann man schon in den ersten Wochen sehen, dass die Jugendlichen von einer kriminellen oder drogenabhängigen Zeit geprägt sind. Einige wollen Zigaretten mit in die Wüste schmuggeln, doch ihnen wird schon vorher alles abgenommen: Kein Handy, keine Zigaretten, keine Drogen - nur ein Zelt, das man abends aufbauen kann, ein Gaskocher, ein Sonnenhut, eine Wasserflasche und Anziehsachen, die sie jedoch von den Betreuern erhalten haben, sodass auch erneut gewährleistet werden kann, dass keine/r Drogen, Waffen oder ähnliches mitnehmen kann.
In der Wüste müssen die Jugendlichen täglich Märsche zwischen 10 und 20 Kilometern absolvieren. Wer sich nicht an die Regeln hält, muss die Konsequenzen dafür tragen: Im schlimmsten Fall muss ein Querulant einen Großteil der bereits gewanderten Strecke erneut gehen.

Alle Jugendliche sollen auf ihrem langem Weg mit dem schweren Rucksack ihr bisheriges Leben überdenken.
Ob den Jugendlichen das gelingen wird, und ob sich alle an die Regeln halten, kann man sich zur Zeit mittwochs von 20.15 Uhr bis 21.15 Uhr auf RTL sehen.

Ich finde die Sendung ganz gut, da mir das Konzept sehr gut gefällt. Allerdings finde ich einige Sachen überzogen und weiß nicht genau, ob sich die Erlebnisse aus dem Leben der Jugendlichen wirklich so zugetragen haben. Außerdem finde ich einige Sachen von den Erziehungsmethoden der Betreuer zu extrem. Eine der Jugendlichen musste einen großen Teil der Strecke erneut laufen, weil sie sich den Regeln wiedersetzt hat. Dass das Konsequenzen haben muss, ist mir zwar klar, aber trotzdem finde ich die Ausgewählten zu heftig.
Trotzdem ist die Serie unterhaltsam und zeigt auch, wie schlimm Jugendliche sein können.

von jan.a 14 Jahre, Redaktion Münster am 06.03.2008, Format: TV

Fazit

Insgesamt gesehen gebe ich der Serie 8 von 10 Sternen, da ich die Serie gut gemacht finde und die Idee super ist und auch gut umgesetzt worden ist.

Weitere Informationen

  • USA / Deutschland 2008
  • Dokumentation
  • Regisseur/in: Annegret Noble
  • FSK: Ohne Altersbeschränkung
  • Länge: 60 min.

Gesamtwertung

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