Wild Child

Zickig, zickiger, am zickigsten. Das ist das Glamour Girl Poppy Moore. Sie hat alles, was sich ein Mädchen wünscht, doch es kann sich sehr schnell alles ändern...

Lippenstifte, Gucci Schuhe, teure Klamotten, Sonnenbäder und Partys bestimmen das Leben der High-Society-Göre Poppy Moore. Sie lebt in einem teurem Haus in Malibu und muss sich dank ihres stinkreichen Vaters nie Sorgen um Geld machen. Als Poppy jedoch ihrem Vater so lange auf der Nase herumtrampelt, bis ihm der Geduldsfaden reißt, schickt er die Amerikanerin auf ein altes englisches Mädcheninternat, wo Amerikanerinnen sogar noch unter dem Ungeziefer stehen. Grade angekommen legt sie sich auch schon mit dem Star der Schule (Harriet) und ihren Zimmergenossinnen an. Schnell muss sie erkennen, dass man Geld Glück nicht kaufen kann und dass sie es allein nicht schafft, der verhassten Schule zu entfliehen. Sie verbündet sich mit Kate, Drippy, Kiki und Josie und entwickelt mit ihnen einen genialen Plan, wie sie es schaffen kann, von der Schule geworfen zu werden: Sie muss Freddie (den Sohn der Direktorin) anmachen, um den wunden Punkt der Direktorin zu treffen. Doch was ist, wenn der einzige Weg aus der Schule heraus zukommen für Poppy der Grund, ist da zubleiben? Und was ist mit der aufmüpfigen Harriet, die alles dafür tut, Poppy loszuwerden und vor allem von Freddie fernzuhalten …

Achtung: Kitschig, Klischeehaft und typisch Amerikanisch, doch ein klasse Film für einen gemütlichen Mädchentag. Julia Roberts Nichte Emma Roberts geht in ihrer Rolle als freche und verwöhnte Göre voll auf. Sie ist sehr wandlungsfähig und stellt die Veränderung der Poppy Moore wunderbar dar. Natürlich geht es, wie in allen Teeniefilmen, um die erste Liebe, Freundschaft und die Suche nach sich selbst, doch dieser Film hat das gewisse Etwas. An manchen stellen denkt man wirklich „so geht es mir manchmal auch“ und kann die Position der Figur gut nachvollziehen. Das Übertriebene und zum Teil auch Irreale, bleibt aber selbstverständlich nicht aus. So hat man eine gute Mischung, denn wer geht schon ins Kino, um den normalen Alltag zu sehen? Die stimmige Mädchen-Musik von Avril Lavigne passt perfekt zu dem charmanten, witzigen und gefühlvollen Film.

von caro.s 15 Jahre, Redaktion Münster am 21.12.2008, Format: Film

Fazit

Ein Teeniefilm mit Biss, für Power-Girls, der wirklich gute Laune macht und wohl alle Klischees von amerikanischen Mädchen bestätigt, mit toller Musik zum Mitsingen.

Weitere Informationen

  • USA 2008
  • Komödie
  • Regisseur/in: Nick Moore
  • Darsteller/innen: Poppy: Emma Roberts, Freddie: Alex Pettyfer, Kate: Kimberley Nixon, Drippy: Juno Temple,Kiki: Sophie Wu, Josie: Linzey Cocker, Harriet: Georgia King
  • FSK: Ohne Altersbeschränkung
  • Länge: 98 min.

Gesamtwertung

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