Köln 1

Wir sind Thriller-, Musical- und Animefans, stehen glitzernden Vampiren eher skeptisch gegenüber, streiten uns über den richtigen Moment, in dem das Haus explodieren sollte und wissen zumindest ansatzweise was Suspense ist. Kurz: Wir sind DIE große Kölner Spinxxredaktionen.

Filme stehen bei uns auf jedem Fall im Mittelpunkt, auch wenn sie nicht immer gut wegkommen. Denn in unsere Redaktion sitzt mehr als ein Charakterkopf, der gerne seinen Senf dazugibt. Aber auch Fans guter Videospiele oder literarischer Güter kommen in unseren Reihen sicherlich nicht zu kurz.

Und sollten wir ausnahmsweise ’mal nicht fleißig dabei sein, eine Kritik zu schreiben, beschäftigen wir uns anders mit Medien. Sei es, dass wir uns selber als Regisseure und Darsteller versuchen oder auch Filme verschiedener Jahrzehnte kennen lernen, irgendetwas ist immer los.

Du denkst jetzt: Hey, ja, über Film XY müsste auch dringend mal was gesagt werden!
Dann komm zu uns! Wir freuen uns immer über neue, kritische Personen in unseren Reihen, die mitdiskutieren wollen.

Man findet uns eigentlich jeden Dienstag/Freitag zwischen 17:30 und 19:30 Uhr im jfc-Medienzentrum in Köln, wo wir Neulinge, die Kuchen mitbringen, besonders gerne begrüßen.

von am 06.05.2013, Format: Ehemalige Redaktionen

Kontakt zur Spinxx-Redatktion Köln 1

Ansprechpartner:
Sara von Knobelsdorff

jfc Medienzentrum Köln Hansaring 84 - 86 50670 Köln

Aktuellste Kritik

Django Unchained

von Mara

Splatter ist "Django Unchained" trotzdem nicht. Die übertriebenen Massen an Blut wirken eher wie eine Parodie auf Horror- oder Actionfilme, in denen angeblich realistische, gleichzeitig aber unrealistisch wirkende Blutmengen fließen. Fast jeder Tod wird außerdem begleitet von Dr. King Schulz humorvollen Bemerkungen, deren witziger Inhalt die Qualität des gesamten Filmes sichert. Ohne diesen Charakter, den Christoph Waltz verkörpert, als wäre er ihm auf den Leib geschrieben, wäre "Django Unchained" langweilig. Ein Film, bei dem sich der Zuschauer ständig die Frage stellen muss, warum was wo und wie passiert. Django hingegen, dessen Namen ja immerhin den Titel des Filmes bildet, erblasst neben ihm völlig. Der farbige Siegfried aus Amerika, der schneller den Colt zieht als jeder andere und seine Broomhilda zurückgewinnen will, ist im Grunde ein platter Charakter, der sich im Laufe des Films weder entwickelt noch sonderlich hervortut. Leonardo DiCaprio hingegen mimt äußerst erfolgreich den Bösen, den schmierigen Typen, der so gar nicht böse scheint.
Die Charaktere wandeln in einer wundervollen Westernatmoshphäre, die neben den eindrucksvollen und oft weiten Bildern nicht zuletzt von der Musik erzeugt wird. Es gibt keinen einzelnen Komponisten, dem man hierfür sein Lob aussprechen könnte, nein, Tarantino engagierte gleich mehrere. Ennio Morricone und Luis Bacalov trugen den größten Teil dazu bei, aber auch Lieder wie "Ain‘t no Grave" von Johnny Cash sind mit von der Partie.

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