How to..2022-12-15T17:01:15+01:00

HOW TO..

Bausteine einer Filmkritik2022-09-30T13:56:32+02:00

Kino ist faszinierend und ein magisches Erlebnis. Film macht es möglich, in aufregende und völlig neue Welten abzutauchen. oft werden wir voll mitgerissen von dem Zusammenspiel aus Ästhetik, Schauspiel, Setting, Kostüm, Licht und Musik, allem, was uns die Story so nah bringt.

Um eine gute Filmkritik zu schreiben, muss das Gesehene sortiert werden. Eine gute Filmkritik soll unterhalten, mit Argumenten überzeugen und informieren. Und natürlich darfst Du dabei auch nicht zu viel über den Inhalt verraten. Sonst: Spoileralert!

Egal, ob Du den Film super findest oder eigentlich gern abgeschaltet oder den Kinosaal verlassen hättest – eine Filmkritik zu schreiben lohnt sich in jedem Fall – denn es geht um deine Meinung und wie Du zu ihr gekommen bist.

Sehr hilfreich ist es, wenn Du Dir während des Films oder kurz danach schon  Notizen gemacht hast – was Dir besonders gefallen hat, Szenen, die dich beeindruckt haben usw. Das hilft dir später beim Schreiben, Dir den Film nochmal zu vergegenwärtigen.

Grundsätzlich gilt: Das Lesen Deiner Kritik sollte nicht länger viel länger dauern als das Schauen eines Trailers – Du solltest unter einer DIN-A4 Seite bleiben.

Teaser

Der Teaser deiner Filmkritik ist eigentlich nur ein ganz kurzer Text, dafür jedoch besonders wichtig. Je besser der Teaser, desto mehr Leser*innen.

Mit dem Teaser weckst du das Interesse Deiner potentiellen Leser*innen und machst auf deine Kritik aufmerksam.

Bei Netflix sind dir Teaser bestimmt schon mal aufgefallen. Sie sollen dich auf den Film oder die Serie neugierig machen. Genauso funktioniert das auch bei deiner Filmkritik. Der Teaser soll die Leser*innen catchen und Lust machen, deine Kritik auch lesen zu wollen.

Um das zu erreichen, gibt es verschiedene Strategien.

Du kannst zum Beispiel Deinen Teaser mit interessanten Informationen versehen – zum Thema des Films oder den Schauspieler*nnen etwa – wichtig ist, dass diese Infos auch eine gewisse Relevanz haben.

Schauspieler*innen im Teaser zu erwähnen, die vermutlich niemand kennt, macht keinen Sinn, beziehungsweise nur dann, wenn der Fokus Deiner Kritik dem Newcomer-Cast des Films liegt.

Du könntest im Teaser auch darauf setzen,  Spannung aufzubauen oder auch eine entscheidende Frage zu stellen – zum Beispiel: “Wird die Heldin das Abenteuer meistern?” So kannst Du die Leser*innen neugierig darauf machen, wie es weitergeht.

Oder du verrätst im Teaser schon, wie du den Film bewerten würdest, denn das macht neugierig auf die Einzelheiten des Films.

Wenn du einen ganz besonderen persönlichen Schreibstil hast, kannst du das im Teaser auch schon zeigen. Dann freuen sich deine Leser*innen besonders auf einen coolen Text.

Egal für welche Optionen du dich entscheidest – beachte immer, dass dein Teaser ganz kurz und knapp formuliert sein sollte.

Auf Spinxx stehen dir 175 Zeichen, inklusive der Leerzeichen zur Verfügung.

Solltest du mit dem Schreiben deines Teasers noch Probleme haben, hilft es dir vielleicht ihn bis zum Schluss aufzuheben und erst den Rest der Filmkritik zu schreiben.

Solltest du Inspirationen suchen, dann schau dir doch mal die Teaser der aktuellen Filmkritiken anderer Spinxxer*innen an. 

Inhalt

Dein Teaser hat deine Leser*innen neugierig auf deine Filmkritik gemacht. Nun verrätst du in ihnen mit deiner Inhaltsangabe, worum es in dem Film geht, wo er spielt und welche Charaktere wichtig sind.

Die Inhaltsangabe ist auch der richtige Ort, ein paar grundlegende Infos über den Film zu geben – Wer hat Regie geführt, ist der Cast spannend, also Schauspieler*innen und lässt sich der Film einem Genre zuordnen? Also einer bestimmten Art von Film, wie z.B. Actionfilme, Komödien, Dramen oder Fantasyfilme.

Das Allerwichtigste bei deiner Inhaltsangabe ist, dass du nur das Wichtigste zusammenfasst.

Erwähne nicht zu viele Details und achte darauf, dass du niemanden mit deiner Inhaltsangabe spoilerst. Deine Kritik soll die Leser*innen neugierig machen, aber nicht das Filmschauen ersetzen. Fast immer gibt es eine Hauptfigur und ihre Mission: ein bestimmtes Ziel, das sie verfolgt, einige Personen, die ihr dabei zur Seite stehen und wichtig für die Handlung sind und Gegner*innen, Hindernisse oder Gefahren, die der Mission der Hauptfigur im Weg stehen. Beschreibe dies und schon hast du deine Inhaltsangabe geschrieben.

Sollte es so sein, dass die Hauptfigur und ihre Mission nicht ganz so leicht zu erfassen sind, dann kannst du auch das Thema der Handlung in den Vordergrund stellen und beschreiben, wie damit umgegangen wird.

Und noch ein kleiner, aber wichtiger Hinweis zum Schluss: Die Inhaltsangabe wird immer in der Gegenwartsform verfasst.

Deine Bewertung

Dies ist der wichtigste und anspruchsvollste Teil Deiner Filmkritik, denn hier geht es um Deine Meinung zu dem Film und darum, wie Du sie begründest. In diesem Teil kannst du mit deinem aufmerksamen Auge und deinem Filmwissen punkten. Doch keine Angst, wenn du neu dabei bist – alles kann, nichts muss! Egal, ob du schon ein richtiger Filmkritik-Profi bist, oder gerade deine erste Bewertung auf Spinxx schreibst, in diesem Tutorial erfährst du, was du alles analysieren kannst.

Besonders interessant an Filmen ist die Erzählweise. Konntest du die Handlung gut nachvollziehen? Ist der Film spannend und fesselnd? Falls ja, wie wurde die Spannung aufgebaut? Wenn es für dich interessante Wendungen gab, solltest du auch das beschreiben, aber ohne sie zu verraten – also keine Spoiler!!

Und wie war eigentlich der Rhythmus des Films? Gab es viele lang dauernde Bilder, oder folgten viele Schnitte nacheinander?

Was sagt das Visuelle – das was wir sehen – sonst noch? Wie wurde gefilmt? Klassisch mit Stativ oder per Handkamera? Welche Wirkung wird dadurch erzielt? Sind dir vielleicht außergewöhnliche Einstellung oder besonders spannende Kamerafahrten aufgefallen?

Und wie ist die Farbgebung gestaltet? Gibt es eine bestimmte Farbe, die zentral eingesetzt wird oder wird eine besondere Stimmung durch die Farbwahl transportiert?

Auch das Schauspiel lässt sich gut analysieren. Haben die Darsteller*innen ihre Rollen glaubhaft verkörpert? Oder gab es Nebendarsteller*innen, die dir besonders positiv aufgefallen sind? Und kanntest du vielleicht schon jemanden aus der Besetzung oder waren es überwiegend Newcomer?

Der Sound ist auch sehr wichtig – das, was wir hören. Wie würdest du die Filmmusik bewerten? Was hat sie in dir ausgelöst? Wäre der Film an einigen Stellen vielleicht auch ohne Musik oder mit weniger dramatischer Musik ausgekommen? Und gibt es Geräusche, die eine besondere Rolle spielen? Beschreibe die Atmosphäre, die durch die Soundeffekte hergestellt wird.

Manche Filme überzeugen durch beeindruckende Effekte. Sind dir besondere Spezialeffekte aufgefallen, oder gab es coole Stuntszenen, atemberaubende Drehorte, geniale Kostüme oder besonders gut gelungene Animationen?

Interessant für deine Leser*innen kann auch deine Einschätzung zur Altersfreigabe sein. Und natürlich darfst du auch ein paar Nerd-Facts einbauen, und zum Beispiel eine eventuelle Buchvorlage oder Vorgeschichte erwähnen oder ein paar für dich interessante Infos zum Film geben.

Fazit 

Das Ende von jeder guten Filmkritik ist ein kurzes, aber aussagekräftiges Fazit. Hier wird deine Bewertung nochmal auf das Wesentliche zusammengefasst und die Gesamtaussage deiner Kritik besonders hervorgehoben. Neben dem Teaser wird das Fazit am häufigsten gelesen, es ist trotz seiner Kürze daher besonders wichtig.

Im ersten Satz deines Fazits kannst du ganz stark verkürzt wiederholen, worum es in dem Film geht. Im zweiten Satz kannst du deine persönliche Meinung sagen und das Wichtigste herausstellen: Sollten sich andere den Film anschauen oder lieber nicht?

Schau doch mal bei den Filmkritiken auf der Spinxx-Seite vorbei und gucke, wie andere Spinxxer*innen ihr Fazit verfassen. Und nun losgeguckt, losgeschrieben und viel Spaß!

Checkliste für Deine Filmbewertung2022-09-30T14:14:55+02:00

Der Film war spannend bis zur letzten Minute – und am liebsten wärst du am nächsten Tag gleich wieder ins Kino gegangen und hättest ihn noch einmal angeschaut.

Unsere Empfehlung für Filmkritiker*innen: Vielleicht solltest du genau das beim nächsten Mal auch tun. Denn anders als bei einer DVD oder einem Buch, kannst du bei Kinofilmen nicht noch einmal
zurückblättern. Deswegen ist es häufig nicht so leicht herauszufinden und in einer Kritik zu begründen, warum man einen Kinofilm als fesselnd oder auch als langweilig erlebt hat.

Als Hilfe haben wir für dich hier einige Punkte zusammengestellt, über die du nachdenken kannst, bevor du deine Filmkritik verfasst.

BASISCS

Dein Gesamteindruck

  • Wie waren dein spontaner Eindruck und deine Gefühle nach dem Film?
  • Was hat dir besonders gut gefallen?
  • Was hättest du persönlich anders gemacht?

Inhalt

  • Was macht die Geschichte mit dir? Regt sie dich zum Träumen an? Macht sie dir Mut? Könnten Personen aus dem Film Vorbilder für dich sein?
  • Hast du Neues erlebt, gelernt oder entdeckt?
  • Hast du den Film als unterhaltsam oder kurzweilig, aufregend oder traurig, langatmig oder unverständlich erlebt?
  • War der Inhalt des Filmes für dich gut nachzuvollziehen?
  • Konntest du dich in die Situationen und Personen des Films hineinversetzen oder empfandest du sie als eher befremdlich?
  • Entsprach das Dargestellte der Erfahrungswelt von Kindern und Jugendlichen oder vielmehr der von Erwachsenen?

Gestaltung

  • Ist der Film spannend gemacht? Auf welche Weise wird die Spannung erzeugt?
  • Welche der SchauspielerInnen haben dir besonders gut gefallen? Warum?
  • Arbeitet der Film mit schnellen Schnitten oder hat er eher einen ruhigen Rhythmus?
  • Welche Kameraeinstellungen sind ungewöhnlich oder besonders eindrucksvoll?
  • Ist dir die Musik im Film aufgefallen? Welchen Charakter hatte die Musik und zu welcher Szene gehörte sie?
    · Gibt es im Film besondere Kostüme oder Spezialeffekte oder gut gewählte Drehorte?

FORTGESCHRITTEN

Erzählweise
In Filmen werden Geschichten durch Bilder und Töne erzählt:

  • Erzählt der Film seine Geschichte eher durch die Bilder oder eher durch die Dialoge der Figuren?
  • Ist die Filmerzählung in sich schlüssig?
  • Gibt es unglaubwürdige Szenen?
  • Ist der Film spannend erzählt? Durch welche Mittel erzeugt er diese Spannung?
  • Gibt es überraschende Wendungen? (Diese aber bitte in der Kritik nicht verraten!)
  • Gibt es im Film eher kurze oder eher lange Einstellungen, hat er also eher einen schnellen oder einen langsamen Rhythmus?
  • Gibt es Auslassungen, Zeitsprünge oder Rückblenden?

Drehbuch
Witzige Dialoge oder unerwartete Wendungen in einem Film entstehen nur sehr selten während der Dreharbeiten, sondern sind zumeist das Ergebnis der Arbeit der Drehbuchautor*innen:

  • Gibt es im Drehbuch besonders interessante, berührende oder komische Dialoge?
  • Wird der Film nach Hollywoodart erzählt? Nach der Einführung der Hauptfigur taucht ein
    Problem auf, es gibt eine Krise und am Ende eine Lösung dafür – und als „Subplot“natürlich die obligatorische Liebesgeschichte. Auf dem Weg zu ihrem Ziel muss die Hauptfigur zuvor GegenspielerInnen, Hindernissen und Gefahren trotzen, die immer unüberwindlicher werden.
  • Oder gibt es vielleicht keine eindeutige Hauptfigur oder ein klar benennbares Ziel? Ist die Welt nicht eindeutig in „Gute“ und „Böse“ eingeteilt? Bleiben am Ende gar viele Fragen
    offen?
  • Wie vermittelt der Film Zusatz- oder Sachinformationen? (Z.B. in Dialogen, durch Zeitungs-, Radio- oder TV-Meldungen, durch Rückblenden?)

Schauspiel
Für das Gelingen eines Filmes ist auch die Schauspielkunst der Haupt- und Nebendarsteller*nnen wesentlich:

  • Verkörpern die HauptdarstellerInnen ihre Filmfiguren glaubhaft?
  • Gibt es NebendarstellerInnen, die durch ihre gute Darstellung besonders auffallen?
  • Wurden SchauspielerInnen entgegen ihrem Rollentypus besetzt?
  • Waren Dir einige der DarstellerInnen schon bekannt? Aus welchen Filmen
  • oder TV-Serien?

Filmtöne
Filme haben in der Regel vier unterschiedliche Tonebenen: Eine Erzählerstimme aus dem „Off“, Dialoge, Filmmusik und Geräusche.

  • Gibt es im Film eine Erzählstimme? Ist diese ErzählerIn eine Figur des Filmes? Welche Funktion hat die Erzählstimme?
  • Greift der Film auf vorhandene Musikstücke zurück und/oder wurde extra für den Film Musik komponiert? Welche Stilrichtung hat die Musik, die im Film verwendet wird? Welche
    Wirkung hat die Musik bei dir erzielt?
  • Gibt es ein musikalisches Grundthema, eine Melodie, die immer wieder auftaucht und zum Markenzeichen gehört (wie z.B. bei James Bond-Filmen)?
  • Spielen Geräusche eine besonders wichtige Rolle im Film? Welche Atmosphäre erzeugen sie?
     

Filmbilder
Die Möglichkeiten der visuellen Filmsprache sind vielfältig, die aufgeführten Fragen nur beispielhaft:

  • Wurde vom Stativ gefilmt und/oder eine Handkamera verwendet? Welche Wirkung wird damit jeweils erzielt?
  • Sind dir ungewöhnliche Kameraeinstellungen oder Kamerafahrten aufgefallen?
  • Wirkt der Film eher düster oder eher freundlich?
  • Dominieren bestimmte Farben oder wirkt der Film eher entsättigt?

Effekte
Splitterndes Glas, Explosionen, blutende Wunden, Schneegestöber und Regengüsse, Nebel und Rauch – neben diesen „Spezialeffekten“ beinhalten Filme oft noch eine ganze Reihe weiterer Effekte:

  • Gibt es im Film spektakuläre Spezialeffekte?
  • Beinhaltet der Film gut gemachte Kampfszenen?
  • Enthält der Film erstaunliche Stuntszenen?
  • An welchen Drehorten spielt der Film? Sind ungewöhnliche „Locations“ darunter?
  • Sind Requisiten und Masken gut gewählt, besonders auffällig oder aufwändig?
  • Wir wirkten etwaige computergenerierte Figuren oder Landschaften im Film integriert auf dich?
  • Bei 3D – Filmen: Welche besondere Wirkung erzielt die dritte Dimension im Film?

Genre
Aufgrund des Themas, der Erzählweise, der Zeit und des Ortes eines Films kannst Du diesen einem bestimmten Genre zuordnen:

  • Lässt sich der Film leicht oder schwer einem bestimmten Genre zuordnen?
  • Erfüllt der Film die Erwartungen an sein Genre oder geht er genre-untypische Wege?
  • Untypisch wäre z.B. ein Western, der nicht in Nordamerika spielt, ein Katastrophenfilm, in dem keine Katastrophe passiert, oder ein Animationsfilm, in dem echte Schauspieler
    auftreten.)
  • Handelt es sich um einen Spiel- oder Dokumentarfilm, einen Kurz- oder Langfilm, einen Farb- oder Schwarzweißfilm, einen Film für Kinder, Jugendliche oder Erwachsene?

Literaturvorlage
Viele Filme basieren auf einer Literaturvorlage:

  • Wie heißt der Titel der Literaturvorlage?
  •  Wer ist der/die Autor/in?
  • Wann wurde das Werk verfasst?
  • Handelt es sich um einen Bestseller?
  • Wurde das Buch schon einmal verfilmt?
  • Wird die Geschichte im Film anders erzählt? Gibt es Auslassungen oder Hinzufügungen?
  • Unterscheiden sich Anfang und Ende?
  • Wie werden die „Bilder“ des Buches im Film umgesetzt?

Altersfreigabe
Über die Altersfreigabe eines Filmes entscheidet eine Kommission der FSK (Freiwillige
Selbstkontrolle der Filmwirtschaft):

  • Hättest Du genauso entschieden wie diese Kommission? Oder bist Du der Auffassung, dass der Film erst für eine ältere Altersgruppe oder sogar
    schon für eine jüngere Altersgruppe geeignet wäre?
  • Begründe Deinen Standpunkt durch Beispiele aus dem Film.

Vorgeschichte
Jeder neue Film reiht sich in die Reihe der Filme ein, die seit Beginn der Filmgeschichte schon entstanden sind:

  • Handelt es sich bei dem Film um ein Remake, d.h. wurde die Geschichte in einem anderen Land oder vor Jahren schon einmal verfilmt?
  • Reitet der Film auf einer Welle erfolgreicher Kinohits mit ähnlicher Thematik und Darstellungsweise? Oder sind Thematik oder Darstellungsweise eher ungewöhnlich?
  • Ist der Film gar die Fortsetzung (Sequel) eines erfolgreichen Kinofilms? Schafft er es, das Niveau zu halten oder gar zu überbieten und kann er mit neuen Ideen aufwarten?

Zusatzinfos
In einer Rezension können auch interessante Informationen zur Produktionsgeschichte eines Filmes Platz finden, die Du dem Presseheft oder der Film-Webseite entnehmen kannst:

  • War die Produktion z.B. besonders teuer oder besonders preiswert (Low Budget)?
  • Sind ProduzentIn und RegisseurIn berühmt oder eher unbekannt? Welche Filme haben diese Macher vorher gemacht? Sind Sie bekannt für erfolgreiche oder eher unkonventionelle Filmstoffe?
  • Wurde an ungewöhnlichen, schwer zugänglichen oder gar gefährlichen Orten gedreht?
  • Wurde für die Dreharbeiten eine besondere Technik verwendet? Welche Wirkung wollte man dadurch erzielen?
  • Wurde streng nach Drehbuch gearbeitet oder hatten die SchauspielerInnen Raum für Improvisationen?
  • Mussten die SchauspielerInnen sich in besonderer Weise auf die Dreharbeiten vorbereiten, eine fremde Sprache lernen oder außergewöhnliche Strapazen ertragen?
Wie führe ich ein Interview2022-09-30T14:14:49+02:00

Wenn deine Interviewpartner*innen sich Zeit für ein mit Dir Interview nehmen, solltest du gut vorbereitet zum Termin erscheinen und dich professionell verhalten. Unser Interview-Leitfaden verrät dir die wichtigsten Verhaltensregeln.

  • Bereite dich gut auf dein Interview vor und teste die notwendige Technik schon in der Redaktion.
  • Sei mindestens 15 Minuten vor dem Termin vor Ort. Wenn sich Gesprächspartner*innen Zeit für ein Interview nehmen, solltest du diese keinesfalls warten lassen.
  • Begrüße deine Interviewpartner*innen und stelle dich selbst und dein Team mit Namen und Funktion vor.
  • Besprich mit deinen Gesprächspartner*innen vor dem Interview, zu welchen Themen du Fragen stellen möchtest, damit sie sich auf das Gespräch einstellen können.
  • Formuliere deine Fragen kurz und eindeutig und stelle immer nur eine Frage auf einmal.
  • Sprich deine Gesprächspartner*innen wiederholt mit Namen an. Das ist nicht nur höflich, sondern auch wichtig als Information für die Zuhörer*innen.
  • Lass deine Interviewpartner*innen ausreden.
  • Höre aufmerksam zu und schaue deine Gesprächspartner*innen nicht nur an, wenn du ihnen eine Frage stellst, sondern auch, während sie antworten.
    Verzichte auf alle eigenen Kommentare wie „aha“, „hm“ oder „ach so“. Ein betätigendes Nicken reicht schon aus und signalisiert dein Interesse.
  • Es ist wichtig, dass du Namen und Funktion der Gesprächspartner*innen richtig notierst. Am besten fragst du nach einer Visitenkarte.
  • Bedanke dich nach der Beantwortung der letzten Frage für das Interview.

 

 

 

Regeln für die Veröffentlichung auf spinxx.de2022-09-30T14:09:49+02:00

Auf spinxx.de gibt es vielfältige Beteiligungsmöglichkeiten für dich. Du kannst Kritiken, Reportagen oder Interviews, Fotos, Podcasts oder Videobeiträge veröffentlichen. Dafür gibt es einige Regeln, deren Beachtung Voraussetzung für deine Mitarbeit bei spinxx.de ist.

  • Verwende zum Einloggen bei spinxx.de ein sicheres Passwort und gib das Passwort nicht an Dritte weiter.
  • Halte dich an die Regeln für einen fairen Journalismus, wenn du bei spinxx.de mitarbeitest.
  • Veröffentliche nur solche Texte, Fotos, Musik oder Videos, die du selbst produziert hast.
  • Mache Zitate durch Anführungszeichen kenntlich und benenne Autor oder Autorin und die Quelle.
  • Schreibe ausschließlich über solche Medien, die für deine Altersgruppe zugelassen sind.
  • Bevor du Fotos veröffentlichst, muss dir oder der Redaktionsleitung das Einverständnis der abgebildeten Personen vorliegen.

 

 

Richtig zitieren2022-09-30T14:12:46+02:00

Texte, die du nicht selbst verfasst hast, darfst du niemals einfach kopieren und als deine eigenen ausgeben.
Texte sind in der Regel durch das Urheberrecht (Link zum Urheberrecht) geschützt. Daher gibt es Vorschriften, die du beachten musst, wenn du einen Text in seinem genauen Wortlaut wiedergeben möchtest.

Ausgenommen vom Urheberrecht sind Texte, die lediglich Sachinformationen enthalten. Allerdings solltest du sicherheitshalber immer von einem Schutz ausgehen, um keine Schwierigkeiten zu bekommen. 

 

Wann darf ich einen Text zitieren?
Wenn du auf spinxx.de eine Kritik verfasst, musst du hierfür deine eigenen Einschätzungen und auch deine eigenen Worte finden. Du darfst einen anderen Text allerdings zitieren, sofern er wichtig ist, um deine eigenen Aussagen und Bewertungen zu belegen oder zu unterstützen.

Du darfst einen anderen Text jedoch niemals anstelle eigener Aussagen oder Bewertungen zitieren. Auf keinen Fall darfst du ein Zitat anführen, nur weil du zu faul bist, einen bestimmten Inhalt in eigene Worte zu fassen oder weil dir ein Satz besonders gut gefällt.
Wenn du in einem fremden Text ein einzelnes Wort liest, das du als besonders treffend empfindest, darfst du das natürlich verwenden. Ein einzelnes Wort ist nicht geschützt, mehrere Worte aus einem Text allerdings schon.
 

Wie lang darf ein Zitat sein?
Für ein Zitat solltest du nur die wichtigsten Passagen aufgreifen.
Faustregel: So wenig wie möglich und nur so viel wie unbedingt notwendig. 

 

Darf ich einen zitierten Text verändern?
Ein zitierter Text darf nicht verändert werden. Du darfst also keine Wörter austauschen, den Sinn des Zitats oder dessen Satzstellung verändern.
Du darfst allerdings durchaus eigene Anmerkungen hinzufügen, unerhebliche Passagen weglassen oder bestimmte Teile hervorheben. Diese Änderungen musst du mit eckigen Klammern kennzeichnen.

Beispiel:

  • · Originalzitat: „Der Hund, der ihnen sehr wichtig war, hieß Charly.“
  • Gekürzt: „Der Hund […] hieß Charly.“
  • Mit Anmerkung: „Der Hund, der ihnen [den Kindern] sehr wichtig war, hieß Charly.“
  • Mit Hervorhebung: „ Der Hund, der ihnen sehr wichtig war, hieß Charly [Hervorhebung von
    mir].“

Wie kennzeichne ich ein Zitat richtig?
In der Regel kennzeichnet man ein Zitat mit Anführungs- und Schlussstrichen. Du könntest den Text auch farblich hervorheben, kursiv setzen oder einrücken, solltest dich aber für ein
einheitliches System entscheiden.
Faustregel: Der zitierte Text muss sich von deinem eigenen Text deutlich abheben.

 

Muss ich die Quelle meines Zitats angeben?
Die Quellenangabe ist eine der wichtigsten Voraussetzungen, damit du einen Text überhaupt zitieren darfst. Wird die Quelle eines Zitats nicht angegeben, spricht man von einem „Plagiat“.
Ohne die Angabe, wo du einen zitierten Text gefunden hast und von wem er stammt, wäre dein Zitat nämlich nicht deutlich genug als solches gekennzeichnet.

Bitte nenne direkt hinter deinem Zitat den Namen des Autors oder der Autorin, den Titel des Mediums, aus dem du zitiert hast (Buchtitel mit Seitenzahl, Link der Internetseite o.ä.) und wenn möglich auch die Jahreszahl der Veröffentlichung.

Beispiel:

  •  „Der Hund, der ihnen sehr wichtig war, hieß Charly.“ (A. Schulz, Hunde und ihre Herrchen, München 2011, Seite 7)

 

Was kann passieren, wenn ich mich nicht an diese Regeln halte?
Wenn du ein Zitat nicht als solches kennzeichnest und dies vom Urheber oder Herausgeber bemerkt wird, kannst du große Schwierigkeiten bekommen. Dann wirst du deinen Fehler nicht nur beheben und eine Erklärung abgeben müssen, dass du so etwas nie wieder tust. Du könntest sogar dazu verurteilt werden, Schadensersatz zu zahlen, und das kann sehr teuer werden.

Die rechtlichen Informationen zum Zitieren verdanken wir wesentlich Ausführungen zum Thema Urheberrecht auf der Internetseite http://spreerecht.de

Urheberrecht2022-09-30T14:13:16+02:00

Veröffentliche nur solche Texte, Fotos, Musik oder Videos, die du selbst produziert hast.
Es gibt ein Gesetz, welches festlegt, dass eine Person, die etwas geschaffen hat wie z.B. einen Text, ein Foto oder ein Kunstwerk, bestimmen kann, was damit passieren soll. Dieses Gesetz nennt sich Urheberrecht.

Nur du als Urheber darfst mit deinen Werken machen, was du möchtest. Wenn andere dein Werk nutzen oder gar bearbeiten möchten, müssen sie dich vorher um Erlaubnis fragen. Umgekehrt gilt das natürlich genauso: Auch du darfst nicht einfach die Werke anderer als deine eigenen ausgeben und sie ganz oder in Teilen kopieren. Das Urheberrecht schützt dich und alle anderen kreativ arbeitenden Menschen also vor der unerlaubten Nutzung eigener Werke durch Dritte.

In Ausnahmefällen kannst du einen fremden Satz in deinen Text übernehmen, z.B. wenn er eine wichtige Information enthält, die du selber nicht überprüfen kannst. Ein solches Zitat musst du wörtlich übernehmen, durch Anführungszeichen kenntlich machen, Autor oder Autorin und die Quelle benennen.

Recht am Bild2022-09-30T14:15:27+02:00

Bevor du Fotos veröffentlichst, muss dir oder der Redaktionsleitung das Einverständnis der
abgebildeten Personen vorliegen.

  • Sobald du auf einem Fotos zu erkennen bist, darfst du allein bestimmen, ob dieses Fotos auch veröffentlicht werden darf. Auch du selbst musst alle Personen, die auf einem deiner Fotos zu sehen sind, um ihr Einverständnis für eine Veröffentlichung auf spinxx.de bitten. Bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren müssen nicht nur die Kinder selbst, sondern auch die Eltern ihr Einverständnis zur Veröffentlichung geben.
  • Es gibt bei der Veröffentlichung von Fotos nämlich zwei Rechte, die du beachten musst: Das
    Urheberrecht und das Recht am eigenen Bild. Wenn du ein Foto von Freunden machst, hast du damit eine kreative Leistung erbracht, die nach dem Urheberrechtsgesetz geschützt ist. Wenn jemand dein Foto bearbeiten oder veröffentlichen will, muss er dich daher zuvor fragen.
  • Aber auch du selbst musst vor einer Veröffentlichung dieses Fotos ein Einverständnis einholen, nämlich das deiner Freunde. Tust du das nicht, verletzt du ihre Persönlichkeitsrechte, die durch das Recht am eigenen Bild geschützt werden.
    Ausnahmen macht das Gesetz bei Aufnahmen von berühmten Persönlichkeiten (Politiker, Stars), öffentliche Versammlungen und bei Menschen, die sich zufällig in einer Landschaft, Straße oder anderen Örtlichkeit befinden, die du gerne fotografieren möchtest.
    Obwohl das Urheberrecht und das Recht auf das persönliche Bild im Detail sehr komplex sind, treffen zwei einfache Regeln fast immer zu:
  • Wer fremde Werke veröffentlichen will, muss die Rechteinhaber*nnen fragen.
    · Wer Personen fotografiert hat, muss vor der Veröffentlichung deren Einverständnis erbitten.
  • Übrigens: Aber auch die Abbildung von Kunst und Architektur ist durch das Urheberrechtsgesetz geschützt. Die Künstler*innen oder Architekt*innen müssen also zustimmen, bevor du ein Foto ihrer Werke online stellen kannst.

 

 

Jugendschutz2022-10-05T14:36:43+02:00

Schreibe ausschließlich über solche Medien, die für deine Altersgruppe zugelassen sind.

Um dich vor Inhalten zu schützen, welche dir in deiner persönlichen Entwicklung schaden könnten, hat unsere Gesellschaft bestimmte Maßnahmen getroffen. Als jugendgefährdend gelten z.B. detailliert dargestellte Gewalt in Filmen oder Glücksspielseiten im Internet.

Vielleicht hast du auf einigen Medien schon einmal eine Altersangabe entdeckt, die dir mitteilt, ab welchem Alter du dieses Medium nutzen darfst. Solche Angaben werden beispielsweise für Filme von der FSK (Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft) und für Computerspiele von der USK (Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle) gemacht. Auch bestimmte Fernsehsendungen dürfen erst am späten Abend gesendet werden und mit dem Hinweis, dass sie für Jugendliche unter 16 Jahren nicht geeignet oder nur für Erwachsene bestimmt sind.
Zuständig hierfür ist u.a. die FSF (Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen).
Medien werden in der Regel also vorab auf gefährliche Inhalte kontrolliert und dann entsprechend eingeordnet. Auch wir bei spinxx.de müssen darauf achten, dass du nur solche Medien besprichst, die für dein Alter zugelassen sind.

Im Internet wäre es übrigens gänzlich unmöglich, sämtliche Inhalte zu kontrollieren, die in
Internetseiten eingebunden sind. Die Betreiber einer Seite sollten also von sich aus darauf
hinweisen, wenn auf ihrer Seite jugendgefährdende Inhalte zu finden sind. Leider passiert das nicht immer, weshalb es seit einigen Jahren auch die FSM (Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Dienstanbieter) gibt.
Dort kann man sich über strafbare oder jugendgefährdende Inhalte im Netz beschweren und zugleich über das Thema „Jugendschutz im Internet“ informieren. Die Seiten, über die sich jemand beschwert hat, werden von der FSM genau überprüft. Wenn die Inhalte tatsächlich gefährlich sind, muss der Seitenbetreiber die entsprechenden Inhalte kennzeichnen oder gänzlich entfernen.

HOW TO.. (Videos)

Filmkritik

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