Kritik Festival

Enola Holmes

Eine Filmkritik von Curliwurli, 13 Jahre

Spielfilm, Grossbritannien, USA 2022, 129 min.

<p>Auf dem Bild sieht man die Protagonistin Enola Holmes.</p>
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3 von 5 Sternen
Ein sehr vielfältiger Krimi: spannend, witzig und ein bisschen actionreich.

Nachdem Enola Holmes im ersten Teil einen innerfamiliären Fall aufgeklärt hat und ihrem Bruder Sherlock, in dessen Schatten sie steht, somit zuvorgekommen ist, hat sie ihr eigenes Detektivbüro aufgemacht und brennt darauf, ihren ersten offiziellen Fall anzunehmen. Entgegen ihrer Erwartungen ist ihr erster Auftragsgeber ein kleines Mädchen, dessen Schwester auf mysteriöse Art und Weise verschwunden ist: Enola entscheidet sich den Fall trotzdem anzunehmen.
Gleich am nächsten Tag geht sie zusammen mit dem Mädchen in die Streichholzfabrik, in der es arbeitet. Dort stellt sie erste Ermittlungen an. Zwischendurch besucht sie auch immer wieder ihren Bruder Sherlock, der ihr widerwillig von seinem aktuellen Fall berichtet. Während der Ermittlungen geht es turbulent zu: Kurzzeitig bekommt Enola auch noch Probleme mit dem Gesetz. Außerdem stellt sich heraus, dass Enolas und Sherlocks Fall miteinander verknüpft ist. Wie endet das bloß? Teilweise basiert der Film auch auf realen Ereignissen.
Der Film ist exklusiv auf Netflix zu sehen.

Ein guter Krimi für die ganze Familie. Durch die große Vielfältigkeit ist für jeden etwas dabei. Der Film ist spannend, witzig und sehr unterhaltsam. Auch gefallen hat mir, dass Enola immer wieder die vierte Wand bricht, dadurch wird eine Nähe zum Film hergestellt. Die Charaktere wirkten authentisch und die Beziehungen wurden gut dargestellt. Die Synchronisation stimmt auch, man merkt keine Verzögerungen oder so. Die Kostüme im viktorianischen Stil haben mir auch sehr gut gefallen, sie haben sehr gut zu der altertümlichen Atmosphäre gepasst. Der Film spielt im England des späten 19. Jahrhunderts. Nur die Umsetzung von Sherlock Holmes hat mir nicht so gut gefallen, er wurde als Betrunkener Dummkopf dargestellt, der nicht versteht, dass andere Menschen auch etwas können.

Fazit

Ein sehr sehenswerter Film für die ganze Familie. Für Krimifans super geeignet, man kann es aber auch einfach so mal versuchen.

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FILMDATEN

Regie: Harry Bradbeer

Drehbuch: Jack Thorne

Kamera: Mark Moriarty

Schnitt: Adam Bosman

Darsteller:innen: Millie Bobby Brown, Henry Cavill, David Thewlis, Helena Bonham Carter, Louis Partridge

Altersempfehlung (FSK): Ab 12 Jahren

Meine Altersempfehlung: Ab 10 Jahren