Kritik Festival

Joker

Eine Filmkritik von Curliwurli, 13 Jahre

Spielfilm, USA 2019, 122 min.

<p>Auf dem Bild sieht man den Protagonisten Arthur Fleck verkleidet als Joker.</p>
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4.5 von 5 Sternen
Ein Film, der die Geschichte eines guten Menschen, der durch die Gesellschaft böse wird, erzählt.

!!ACHTUNG SPOILER!! (Wer nicht gespoilert werden möchte, kann diesen Teil auslassen.)

Gotham City, 1981: Der junge Arthur Fleck (Joaquin Phoenix) fristet nach einem Aufenthalt in der Psychatrie Arkham Asylum, in die er aufgrund seiner Lachstörung, die bewirkt, dass er in stressigen Situationen laut lachen muss, eingeliefert wurde, sein trostloses Leben. Er arbeitet als Partyclown, aber er hat den Traum, Comedian zu werden. Mit seiner Mutter, die fest davon überzeugt ist, dass Arthur der Sohn des Milliardärs Thomas Wayne ist, lebt er in einer kleinen Wohnung. Nachdem ihm von einer Bande Jugendlichen ein Werbeschild geklaut wurde und er beim Versuch, es wiederzuholen versprügelt wurde, bekommt er von einem Kollegen eine Waffe. Bei Arthurs nächsten Auftritt in einem Kinderkrankenhaus fällt ihm die Waffe versehentlich aus der Tasche. Als sein Boss davon erfährt, feuert dieser ihn sofort. Später, als er in der verlassenen U-Bahn nach Hause fährt, beobachtet er, wie drei betrunkene Geschäftsleute eine Frau belästigen. Wegen seiner Lachstörung fängt er an zu lachen. Daraufhin nähern sich die Männer ihm. Sie fühlen sich provoziert und je näher sie kommen, desto lauter muss Arthur lachen. Schließlich fangen die Männer an, ihn zu treten und zu schlagen, Am Boden liegend gelingt es Arthur, seine Waffe zu zücken und abzudrücken. Er tötet alle drei Männer und rennt weg. Nachdem er sich in einer öffentlichen Toilette verschanzt, überkommt ihn ein nie dagewesenes Gefühl von Macht.

Sein Leben geht normal weiter und bald bekommt er einen Auftritt als Comedian in einer Bar. Ein paar Tage später bekommt seine Mutter Penny einen Schlaganfall. Als er sie im Krankenhaus besucht, erfährt er, dass er nicht der Sohn von Thomas Wayne ist und dass er als Waisenkind adoptiert wurde. Daraufhin erwürgt er seine Mutter mit einem Kissen. Wieder zuhause, bekommt er einen Anruf der Sekretärin seines Idols Murray Franklin (Robert De Niro), welcher in seiner landesweit berühmten Show auf Arthur aufmerksam geworden ist. In der Show wurde ein Ausschnitt seines Auftritts in der Bar gezeigt. Die Sekretärin lädt ihn zu einer Show ein. Kurz darauf kommen zwei seiner ehemaligen Kollegen, um ihm ihr Beileid zu dem Tod seiner Mutter zu wünschen. Plötzlich geht er mit einer Schere auf einen der Beiden zu und ermordet ihn brutal. Den Anderen lässt er gehen, da dieser der einzige war, der jemals nett zu ihm war. Als er sich auf den Weg zur Murray Franklin Show macht, sieht man ihn erstmals in der Verkleidung des Jokers: Geschminktes Gesicht, fettige, grüne Haare und ein Anzug. Kurz vor seinem Auftritt bittet er darum, als Joker vorgestellt zu werden. In der Show gesteht er den Mord an den drei Geschäftsleuten. Daraufhin ermordet er vor laufender Kamera Murray Franklin. Er hat sein Ziel erreicht, er hat komplettes Chaos gestiftet.

Ein sehr emotionaler Film. Man fühlt richtig mit, als Arthur durchdreht und ein Bösewicht wird, vor allem weil er vorher noch ein guter Mensch war, der die Menschen zum Lachen bringen wollte. An einigen Stellen ist der Film recht brutal, weshalb ich ihn ab 14 eingestuft habe. Die Wandlung vom guten Menschen zum irren Bösewicht wird sehr gut dargestellt. Die Handlungen sind nachvollziehbar. Insgesamt ein guter Film.

Fazit

Ein sehenswerter Film, der aber nichts für schwache Nerven ist.

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FILMDATEN

Regie: Todd Phillips

Drehbuch: Todd Phillips

Kamera: Lawrence Sher

Schnitt: Jeff Groth

Darsteller:innen: Joaquin Phoenix, Robert De Niro, Zazie Beetz, Brett Cullen

Altersempfehlung (FSK): Ab 16 Jahren

Meine Altersempfehlung: Ab 14 Jahren