Kritik Festival
Unser Name ist Ausländer

Eine Filmkritik von Ceyda_Asya_Lea

Veröffentlicht am: 11. Dezember 2025

Dokumentarfilm, Schweiz 2024, 21 min.

5 von 5 Sternen

UNSER NAME IST AUSLÄNDER ist eine Dokumentation aus dem Jahre 204, geschrieben und gefilmt von Selin Besili. Die Dokumentation fand in der Schweiz statt und es handelt sich um vier ausländische Geschwister, die uns einen Einblick in ihre Lebensgeschichte verleihen. Wo gehöre ich hin? und Bin ich immer dazwischen? sind zentrale Fragen des Films.

Allgemein ist der Film sehr nachvollziehbar und informativ. Er hat uns persönliche Szenen gezeigt, wie alte Videos und Familientreffen, woran man gut erkennt, dass ihre eigentliche Kultur immer noch eine große Rolle spielt, obwohl sie sich für ihre Herkunft schämten. Besonders gefällt uns die Szene mit dem nachgebauten Wohnzimmer, da wir unsere eigenen Möbel wiedererkennen und uns damit zuhause fühlten.

Genauso gefällt uns die Szene mit den alten Videoclips, wo wir Selin und ihre Geschwister als Kinder sehen. Dabei fällt uns besonders die Kameraführung auf, denn die Kamera wird von ihrem Vater mit einer digitalen Kamera geführt, was wie eine alte Erinnerung aus seiner Perspektive erscheint. In der Doku gab es eine Erzählerin (Selin), die uns durch den ganzen Film geleitet hat.

Wir persönlich finden, dass der Film eine 4,8/5 ist, weil unser Leben praktisch genauso aufgebaut ist: gleicher Hintergrund, gleiche Probleme und das Gefühl, nirgendswo hinzugehören. Der Film hat in unseren Augen unsere Geschichte miterzählt und anderen einen Einblick in das Leben von Einwanderern gegeben.

Fazit

Wir würden den Film ab dem Alter 12+ weiterempfehlen, um jedem die Chance zu geben, einen Blick ins Leben der anderen zu werfen und eventuell das Gefühl zu bekommen, in die Schuhe des anderen zu treten. Aus dem Film haben wir gelernt, uns nicht für unsere Herkunft zu schämen oder uns dafür zu verstecken.

Diese Filmkritik wurde von Ceyda, Asya und Lea im Rahmen eines Workshops während des Festivals doxs! Dokumentarfilme für Kinder und Jugendliche verfasst.

Gesehen auf: doxs! Dokumentarfilme für Kinder und Jugendliche 

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FILMDATEN

Regie: Selin Besili

Drehbuch: Selin Besili

Kamera: Sara Čolić, Lucas Frey, Selin Besili

Schnitt: Selin Dettwiler

Darsteller:innen: Helin Besili, Firat Besili, Serhat Besili

Altersempfehlung (FSK): Ab 12 Jahren

Meine Altersempfehlung: Ab 12 Jahren